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Piosseks Traumtor sichert den Dreier in Rostock

20. Spieltag - Spielbericht - FC Hansa Rostock - SC Preußen Münster
20. Spieltag - Spielbericht
FC Hansa Rostock - SC Preußen Münster

Das Ostseestadion bleibt in unserer Hand

Nach dem der SCP schon im Januar 2013 und im April 2014 in Rostock gewinnen konnte, bekam man nun die Chance, diese Serie auszubauen. Der erste Rückrundenspieltag der Saison sollte außerdem genutzt werden, um mal wieder zu beweisen, dass es auch Auswärts mit drei Punkten klappen kann.

Die Anreise und Ankunft

Die Preußen-Fans reisten auf verschiedenen Wegen an. In Rostock angekommen musste man feststellen, dass Bus- und Zugfahrer wieder alle am Hauptbahnhof gesammelt wurden um dann mit Shuttlebussen zum Stadion zu gelangen. Der große Bahnhofsvorplatz mit den Plattenbauten drumherum ist nicht gerade schön, zusätzlich war die Zeit knapp, sodass jeder schnell weg wollte. Es musste aber gewartet werden, bis alle die Busse betreten haben, dann fuhren wir mit Polizeibegleitung zum Stadion.

Dort angekommen merkte man früh, dass Hansa Rostock mal wieder nichts dazu gelernt hat: Wieder war nur eine Kasse geöffnet. Das wäre an sich kein Problem, wenn die Fans zu verschiedenen Zeiten ankommen würden, doch wir wurden ja gezwungen, alle gleichzeitig anzukommen. Also begann mal wieder das Gedränge am Kassenhäuschen. Als man dann für zehn Euro seine Karte erworben hat, dachte man, nun schnell ins Stadion zu kommen. Aber der Verein aus Rostock machte da einen Strich durch die Rechnung: Ganze zwei Einlasstore waren geöffnet. Nur spärlich ging es voran. Dies lag aber auch an den sehr genauen Kontrollen: Jede Tasche musste ausgeleert werden, die Aufschrift des Schals musste gezeigt werden und ein Blick ins Portemonnaie durfte auch nicht fehlen. „Da könnten ja Aufkleber drin sein.“

Erst um zwanzig vor zwei wurde dann ein drittes Tor geöffnet. Dafür, dass Hansa Rostock so ein modernes Stadion hat, auf jeden Fall sehr schwache Organisation vor dem Gästeblock. Im Gästeblock fanden sich ca. 250 Preußen-Fans ein. Für die derzeitige Tabellensituation eine enttäuschende Zahl. Zumal eine Fahrt nach Rostock doch eigentlich mehr locken sollte als viele andere Fahrten in dieser Liga.

Zum Sportlichen

Loose musste dieses mal nur auf einer Position etwas ändern: Schöneberg ersetzte Riedel auf der rechten Abwehrseite. Die Anfangsphase war von beiden Mannschaften ziemlich lahm, aber man konnte früh erkennen, dass wir die ball- und passsichere Mannschaft auf dem Feld waren. Nach rund 20 Minuten köpfte Zenga knapp über das Tor. In der 24. Minute bekam der SCP den Führungstreffer dann praktisch geschenkt: Hansa brachte sich selbst im eigenen Strafraum in Bedrängnis, Kara eroberte den Ball und legte ihn in die Mitte, wo Krohne sicher versenken konnte. Spätestens ab jetzt war Münster die klar bessere Mannschaft. Kurz vor der Pause hätte Krohne sogar noch seinen zweiten Treffer machen können, doch der Hansa-Keeper Brinkies rettete mit einer Glanzparade.

Nach der Pause zunächst unverändertes Bild: Die Adlerträger vereinzelt mit Chancen, Rostock ungefährlich. Doch nach 60 Minuten wachte Rostock auf: Schulze Niehues gewann eine Eins-gegen-eins Situation, und nach einer Ecke wurde der Ball erst recht spät geklärt. Diese Phase überstand der SCP und in der Folge kam nichts mehr vom FCH. Für Preußen ergaben sich viele Räume zum Kontern. Es war zum Verzweifeln, was da alles vergeben wurde. Drei Minuten vor Schluss erlöste uns der an diesem Tag überragende Piossek mit einem schönen Schlenzer. Die Entscheidung.

Gute Stimmung der Preußen Fans

Auf den Rängen machten die anwesenden Preußen-Fans ihre Sache gut. In Halbzeit eins wurde viel zusammen gesungen. Besonders die Hymne schallte gut durchs Ostseestadion. In der zweiten Halbzeit wurde zunächst nicht viel zusammen gesungen, zum Ende hin aber zog der ganze Gästeblock an einem Strang. Als die Mannschaft zum Feiern vor den Gästeblock kam wurde noch ein mal laut die Hymne gesungen. Auswärtssieg!

Die Hansa-Fans rund um die Suptras Rostock waren in der ersten Halbzeit gut dabei, wie immer mit einer hohen Mitmachquote. In Halbzeit zwei war das dann viel weniger, teilweise gab es gar keinen Support. Viel mehr war der Frust auf die eigene Mannschaft zu sehen. Verständlich, steht die Kogge doch auf einem Abstiegsplatz. In Rostock ist in den letzten Jahren einiges schief gelaufen. Da es mir aber nicht zusteht, darüber zu urteilen, da ich da nicht genau involviert bin, ist unten ein Text verlinkt. Lohnt sich auf jeden Fall zu lesen!

Hoffentlich schaffen es die Rostocker noch die Kurve zu kriegen. Die vierte Liga wäre wohl nicht zu verkraften, dafür sieht es finanziell nicht gut aus. Für uns heißt es jetzt auf dem Boden zu bleiben. Es stehen noch zwei schwere Spiele vor der Winterpause an, beide Spiele müssen voll konzentriert angegangen werden. In einer Woche kommen die Amateure des VfB, da muss das Stadion voll werden!

Forza SCP!

Die Daten zum Spiel

Hansa Rostock: Brinkies – Gröger (49. Christiansen), Weidlich, Ruprecht, Schünemann (26. Sherf) – Schwertfeger, Stevanovic (68. Starke) – Jakobs, Bickel, Blacha – Ziemer
Preußen: Schulze Niehues – Schöneberg, Schmidt, Heitmeier, Hergesell – Bischoff, (90. Scherder) Zenga – Siegert (78. Amachaibou), Piossek (90. Truckenbrod), Kara – Krohne

Tore: 0:1 Krohne (24.)

Gelbe Karten: Ruprecht / Kara, Heitmeier, Bischoff

Zuschauer: 5.600

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)

Links zum Spiel:

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