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2014 – Ein Jahr mit Höhen und Tiefen

Jahresrückblick Preußen Münster 2014
Jahresrückblick Preußen Münster 2014

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen geht zu Ende. Wieder haben wir 365 Tage geschafft. Am Ende 2014 wollen wir euch nochmal das Preußenjahr 2014 beschreiben und haben in einem Rückblick die Ergebnisse und wichtigen Ereignisse für euch zusammengefasst. Schon vorab wünschen wir euch allen einen gesunden Rutsch in das neue Jahr 2015! Kommt jovel rüber. Wir hoffen Ihr schaut auch im kommenden Jahr bei uns vorbei!

Januar – Das Jahr 2014 startet unspektakulär
Sofort zu Beginn des Jahres setzte Ralf Loose ein Zeichen: Er entmachtete den Kapitän Stefan Kühne und beförderte Jens Truckenbrod zum neuen Teamchef. Während der Winterpause fuhr die Mannschaft ins Trainingslager nach Estepona, wo sie sich auch dieses Jahr auf die Rückrunde vorbereiten wird. Dort spielte sie gegen die Erstligavereine aus Den Haag, Almelo und Mons, was sie auch gut meisterte. Zum Ligastart wartete der FC Rot-Weiß Erfurt, bei dem sich die Preußen mit einem 0:0 begnügen mussten

  • SCP – Ado Den Haag 1:0
  • Heracles Almelo – SCP 3:1
  • RAEC Mons – SCP 2:3
  • SF Lotte – SCP 0:0
  • RW Erfurt – SCP 0:0

Februar – Die Fans werden erstmals wütend
Auch der Monat Februar startete unspektakulär: Zu Beginn gab es ein langweiliges 0:0 im Preußenstadion gegen den SV Wehen. Im Fanlager herrschte zu diesem Zeitpunkt bereits viel Frust, weil die Adlerträger auf dem Rasen kaum etwas leisteten und der SCP mitten im Abstiegskampf steckte.

Den Höhepunkt erreichte dieser Frust dann beim Auswärtsspiel in Kiel, wo die Preußen nach einer katastrophalen Leistung mit 0:3 verloren. So hingen die Fans bereits einige Zeit vor Abpfiff ihre Fahnen ab und schwiegen. Nun rafften sich die SCP-Spieler wieder ein wenig auf, was ihnen vier Punkte aus den letzten beiden Spielen des Februars brachte. Außerdem bekam Detlev Dammeier am 17. Februar den Posten des sportlichen Leiters, was sich noch als Fehler herausstellen sollte…

  • SCP – Wehen Wiesbaden 0:1
  • Holstein Kiel – SCP 3:0
  • SCP – SV Elversberg 2:1
  • VfB Stuttgart II – SCP 0:0

März – Ein Mann bringt Unruhe in den Verein
Der Monat März begann sofort mit einem großen Schock: Wenige Tage vor dem Derby gegen Osnabrück verbot die Polizei plötzlich sämtliche Fahnen und Doppelhalter, was für große Empörung unter den Fans sorgte. Die Ultras ignorierten dieses Verbot jedoch gänzlich und schmuggelten ihre Fahnen trotzdem mit ins Stadion. Nachdem die Fans der Fiffi-Gerritzen-Kurve mit Pyrotechnik das Sicherheitskonzept der Polizei zerstörten, kam es zu keinen weiteren Vorfällen, so verwunderte es sehr, dass im Polizeibericht zu lesen stand, dass die Polizei einen „Platzsturm verhinderte“.

In der Mitte des Monats zog der außerdem SCP mit einem 6:0-Auswärtssieg beim SV Schermbeck ins Halbfinale des Westfalenpokals ein, was ein wichtiger Schritt in Richtung DFB-Pokal war. Am letzten Märztag wurde der sportliche Leiter Detlev Dammeier dann bereits wieder von seinen Pflichten entbunden, nachdem er mit sehr fragwürdigen Interviews sehr viel Unruhe in den gesamten Verein brachte. Auch erwähnenswert: Am 11. März brachte der SCP seine heute etablierte App auf den Markt.

  • SCP – VfL Osnabrück 1:1
  • SpVgg Unterhaching – SCP 1:2
  • SCP – 1. FC Heidenheim 2:0
  • SV Schermbeck – SCP 0:6
  • Jahn Regensburg – SCP 2:0
  • SCP – Chemnitzer FC 3:1
  • Borussia Dortmund II – SCP 1:1

April – Der SCP sichert sich den Klassenerhalt und die Teilnahme am DFB-Pokal
In April passierte außerhalb des Platzes kaum etwas beim SCP, allerdings wurden sportlich zwei wichtige Meilensteine gesetzt: Zum einen zog der SCP mit einem 3:1-Zittersieg im Halbfinale des Westfalenpokals bei SuS Stadtlohn in den DFB-Pokal ein und zum anderen sicherten sich die Preußen mit einem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken am 35. Spieltag den Klassenerhalt.

  • SCP – SV Darmstadt 98 0:2
  • Hansa Rostock – SCP 2:4
  • SuS Stadtlohn – SCP 1:3
  • SCP – 1. FC Saarbrücken 2:0
  • Stuttgarter Kickers – SCP 1:1

Mai – Das Wunder von Bielefeld
Nachdem nun mit dem Klassenerhalt und dem Pokaleinzug die letzten Saisonziele geschafft wurden, ließ der SCP die Saison mit einem 2:3 gegen Halle und einem 1:0-Sieg in Duisburg ausklingen. Vielmehr blieb den meisten SCP-Fans aber wohl diese Geschichte aus dem Mai im Gedächtnis: In den Relegationsspielen zur 2. Bundesliga traf der 16. der 2. Liga auf den 3. der 3. Liga. Somit spielten unsere Freunde aus Bielefeld gegen den SV Darmstadt. Nach einem 3:1-Sieg der Arminen in Darmstadt schien die Relegation bereits entschieden, doch der SVD sorgte im Rückspiel für eine Sensation. Nach sehr spannenden 90 Minuten ging es mit dem Stand von 1:3 aus Bielefelder Sicht in die Verlängerung, wo die Gastgeber unter großem Jubel in der 110. Minute das 2:3 schossen, was für den Ligaverbleib reichte. Doch in der 122. Spielminute brachte Da Costa den Ball zum 2:4 im Tor unter, sodass Darmstadt in letzter Sekunde in Bielefeld aufstieg und die Ostwestfalen zurück in Liga 3 beförderte.

  • SCP – Hallescher FC 2:3
  • MSV Duisburg – SCP 0:1

Juni – Preußen Münster zieht das große Los
Direkt am 1.Juni schauten die Preußen-Fans gespannt auf die Auslosung für die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde. Als sechstes Spiel zog Losfee Fernanda Brandao den Preußen dann tatsächlich den großen FC Bayern München zu, was zu großer Euphorie in Münsters Umfeld führte. Außerdem wurde im Juni mit Marcel Reichwein noch ein guter Stürmer geholt, von dem sich die Fans sehr viel erhofften.

  • GW Albersloh – SCP 0:7
  • Germania Horstmar – SCP 0:7
  • SV Wilmsberg – SCP 0:13
  • OWL-Cup – 2. Platz

Juli – Maßnahmenkatalog sorgt für großen Ärger
Am 16.07. sorgte der Vorstand des SCP mit der Veröffentlichung des Maßnahmenkatalogs, der u.a. besagte, dass Zaunfahnen und große Fahnen nur noch mit Fahnenpass mitgebracht werden durften, für Unmut bei den Fans, sodass bei vielen Anhängern der Preußen die Vorfreude auf den Saisonstart schwand. Auch ein großer Teil der „normalen“ Fans solidarisierte sich daraufhin mit den Ultras und kritisierte die Strafe, die der Verein auf Grund der vielen Pyro-Aktionen der Saison 2013/2014 verhängte. Am 1. Spieltag gegen Hansa Rostock (3:4) zeigten dann auch die Ultras erstmals öffentlich, was sie von diesem Katalog hielten und teilten in Flyern mit, dass sie sämtliche Heimspiele boykottieren würden, bis der Maßnahmenkatalog zurückgezogen wurde.

Dazu veranstaltete der Verein im Juli noch die Saisoneröffnung, wozu der niederländische Erstligist SC Heerenveen eingeladen wurde. Doch die anwesenden Münsteraner sollten an diesem Tag bitter enttäuscht werden, denn als Unterhaltungsprogramm stand lediglich eine Torwand zur Verfügung und auch die Mannschaftsvorstellung dauerte nur gut eine viertel Stunde. Zu allem Überfluss musste man dann auch noch feststellen, dass der SCP nicht gegen erste Mannschaft vom Erstligisten SC Heerenveen spielte, sondern nur gegen die Zweitvertretung des Clubs. Enttäuschend!

Eine positive Sache gab es im Juli dann aber doch noch: Dank eines souveränen 3:0-Sieges bei den Sportfreundes aus Siegen, holten die Preußen den Westfalenpokalsieg und treten diese Saison als Titelverteidiger an.

  • Wacker Mecklenbeck – SCP 0:8
  • Fortuna Düsseldorf – SCP 2:1
  • Eintracht Rheine – SCP 2:4
  • SF Siegen – SCP 0:3
  • SCP – SC Heerenveen 2:0
  • SCP – Hansa Rostock 3:4

August – Der Rekordmeister spielt in Münster
Am 4. August gab der Vorstand, zur Freude vieler Fans, den Protesten bereits nach und hob den Maßnahmenkatalog wieder auf, sodass die Mannschaft bereits im ersten August-Heimspiel gegen Energie Cottbus (0:0) wieder auf die Unterstützung der Fans bauen konnte.

Beherrscht wurde der August jedoch von einem Thema: Am 17. August kam es zum Pokalspiel gegen den FC Bayern München, welches die Preußen dann aber (wie erwartet) mit 1:4 verloren. Doch trotz der Niederlage machte der Verein dank einer couragierten Leistung unserer Jungs bundesweit Werbung für sich.

Das nächste und für echte SCP-Fans wohl auch wichtigere Highlight folgte bereits eine Woche später mit dem Derby in Osnabrück. Leider erhielten die Preußen auf Grund von Sicherheitsbestimmungen für dieses Spiel nur 1.000 Stehplatz-Karten. Die glücklichen Fans, die Tickets bekamen, unterstützten unseren Verein jedoch erstklassig und peitschten sie zu einem verdienten 1:0-Derbysieg.

  • VfB Stuttgart II – SCP 0:3
  • SCP – Energie Cottbus 0:0
  • Dynamo Dresden – SCP 3:1
  • SCP – Bayern München 1:4
  • VfL Osnabrück – SCP 0:1
  • SCP – RW Erfurt 2:2
  • Holstein Kiel – SCP 1:1

September – Der Rückschlag zum richtigen Zeitpunkt
Das erste Spiel des Monats führte den SCP zum SV Obersprockhövel, wo man nach einem knappen aber souveränen 3:1 in die nächste Runde des Westfalenpokals einzog. Daraufhin folgten Siege gehen Wehen Wiesbaden (3:2) in Regensburg (0:1) und gegen Großaspach (3:1). Durch die guten Ergebnisse konnten sich die Adlerträger nun schon bis auf Platz 2 vorarbeiten, doch am 23. September setzte es ein großen Rückschlag: Die Münsteraner unterlagen beim Tabellenletzten aus Mainz nach einer unterirdischen Leistung mit 4:0. In diversen Foren des SCP wurde nun bereits der Beginn einer Negativserie prophezeit, doch am nächsten Spieltag konnte unsere Mannschaft mit 2:0 gegen den Halleschen FC gewinnen, was die Gemüter wieder beruhigte.

  • SC Obersprockhövel – SCP 1:3
  • SCP – Wehen Wiesbaden 3:2
  • Jahn Regensburg – SCP 0:1
  • SCP – Sonnenhof Großaspach 3:1
  • 1. FSV Mainz 05 II – SCP 4:0
  • SCP – Hallescher FC 2:0

Oktober – Eine Grippewelle überrollt den SCP
Zum Auftakt verloren die Preußen mit 1:0 beim Chemnitzer FC, was wohl vermeidbar gewesen wäre. Etwas kurioses folgte dann kurz darauf, als eine heftige Grippewelle durch die Mannschaft fegte und gleich 15 Spieler außer Gefecht setzte. Aufgrund dieses Vorfalls musste auch das geplante Westfalenpokalspiel bei der Hammer SpVg abgesagt werden.

Im ersten Spiel nach der Grippewelle kam sofort der alte Rivale aus Bielefeld ins Preußenstadion, was vielen Fans Bauchschmerzen bereitete, weil sie befürchteten, dass einige Spieler noch angeschlagen sein könnten. Im Derby zerschlugen die Preußen diese Bedenken jedoch, indem sie die Gäste aus Ostwestfalen dank einer grandiosen zweiten Halbzeit mit 3:1 besiegten und damit den zweiten Derbysieg der Saison einfuhren. Am Freitag darauf führte es den SCP an den Rhein, genauer sagt zur Fortuna aus Köln. Zu diesem Spiel kamen zur Überraschung vieler, trotz des ungünstigen Termins, um die 2.000 Münsteraner Fans, die für eine gute Stimmung im Südstadion sorgten, auch wenn es leider am Ende nur zu einem 1:1 reichte.

  • Chemnitzer FC – SCP 1:0
  • SCP – Arminia Bielefeld 3:1
  • Fortuna Köln – SCP 1:1

November – Der SCP setzt sich endgültig oben fest
Der Monat begann mit dem Westschlager gegen den MSV Duisburg, den der SCP mit 1:0 für sich entschied und somit weiterhin ein gewichtiges Wort im Aufstiegskampf mitredete. Nach einem Punktgewinn in der Reutlinger Kreuzeiche gegen die Stuttgarter Kickers, stand das Pokalspiel in Hamm an, welches bekanntlich bereits im Oktober stattfinden sollte. In der Hammer Evora-Arena gewannen die Adlerträger dann souverän mit 3:0 und stehen damit nun im Westfalenpokal-Viertelfinale (17. Februar beim CSV SF Bochum-Linden).

Am nächsten Spieltag rückten die Domstädter dann dank eines 2:0-Erfolgs gegen Unterhaching sogar bis auf Rang 1 vor, was dafür sorgte, dass der SCP in Dortmund aus eigener Kraft die Herbstmeisterschaft holen konnte. Doch leider war es wie immer in der Roten Erde: Tausende SCP-Fans bevölkerten das altehrwürdige Stadion, um ein schlechtes Spiel der Adlerträger zu sehen. (1:1) So verpassten die Preußen die Herbstmeisterschaft knapp.

  • SCP – MSV Duisburg 1:0
  • Stuttgarter Kickers – SCP 1:1
  • Hammer SpVg – SCP 0:3
  • SCP – SpVgg Unterhaching 2:0
  • Borussia Dortmund II – SCP 1:1

Dezember – Die Preußen verabschieden sich auf einem Aufstiegsplatz in die Winterpause
Im letzten Monat des Jahres reiste der SCP an die Ostsee zum FC Hansa Rostock, wo es in den letzten Spielzeiten immer Siege zu bejubeln gab. Auch an diesem Tag gewannen die Preußen in Rostock (2:0), was den Gastgeber in die tiefste Krise der Vereinsgeschichte beförderte.

Am 3. Adventwochenende luden die Adler zum letzten Heimspiel des Jahres 2014 ein, zu dem die Amateure des VfB Stuttgart ins Preußenstadion kamen. Nachdem man auch dieses Spiel gewann (1:0) war dem SCP ein direkter Aufstiegsplatz über den Winter sicher, was wohl auch die letzten Zweifler langsam zum Träumen anstiftete. Das letzte Spiel bestritt der SCP dann am 20. Dezember beim FC Energie Cottbus, doch leider verlor der SCP zum Abschluss des Jahres dann mit 2:1, was aber aufgrund der fantastischen Ergebnisse der Hinrunde wohl zu verschmerzen ist.

Auch außerhalb des Sports tat sich diesen Monat etwas: Bei der JHV präsentierte unser Präsident Dr. Marco de Angelis eine Fotomontage, wie ein neues Preußenstadion aussehen könnte. Bei den meisten Fans sorgte dieser Entwurf für große Begeisterung und ließ viele Münsteraner endlich von einem neuen Stadion träumen.

  • Hansa Rostock – SCP 0:2
  • SCP – VfB Stuttgart II 1:0
  • Energie Cottbus – SCP 2:1

Fazit
Das Jahr 2014 sorgte oft für Enttäuschung bei den SCP-Fans, aber auch für unvergessliche Momente, wie der Derbysiege und das Pokalspiel gegen Bayern. Außerdem geht wohl jedem SCP-Fan das Herz auf, wenn man sich die Entwicklungen des Vereins in den vergangenen Jahren anschaut:

  • Preußen Münster ist weiterhin schuldenfrei und gehört zu den wenigen Vereinen in Liga, die keine finanziellen Probleme haben
  • In die ewige Diskussion um das Stadion kommt langsam Bewegung, sodass die Modernisierung des Preußenstadions möglich ist
  • Die Zuschauerzahlen steigen von Saison zu Saison stetig an. Mittlerweile kratzt der Zuschauerschnitt sogar schon an der 10.000er-Marke
  • Während es vor vier Jahren noch etwas besonderes war, wenn der WDR mal eine zweiminütige Zusammenfassung der Preußen-Spiele zeigte, ist es heute keine Seltenheit, dass die Spiele von Millionen von Menschen in der Sportschau gesehen werden
  • Der SCP hat mit dem 2. Platz eine gute Ausgangsposition für das Jahr 2015 geschaffen

Bilanz aus Ligaspielen:

  • 17 Siege – 11 Remis – 11 Niederlagen
  • 53:44 Tore

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