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Auftakt 2015 – Dresden zu Gast

23. Spieltag - Vorschau - SC Preußen Münster - Dynamo Dresden
23. Spieltag - Vorschau
SC Preußen Münster - Dynamo Dresden

Am Sonntag steht das Heimspiel gegen die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden an, welches erst das sechste Aufeinandertreffen zwischen den beiden Traditionsvereinen ist. Nach der 1:3-Niederlage im August hoffen die Adlerträger nun auf den ersten Pflichtspielsieg gegen die Dresdener überhaupt. Die SGD reist zum ersten Mal seit März 2004 wieder ins schöne Münster (Endstand damals : 2-2). Damals spielten beide Teams in der drittklassigen Regionalliga Nord. Am Ende der Saison stieg Dynamo als Zweitplatzierter auf, während die Preußen nur knapp dem Abstieg entrannen.

In der Tabelle trennt die Teams nur ein Punkt. Der SCP steht mit 39 Punkten auf Platz zwei, während die SGD mit 38 Punkten, dicht dahinter auf Platz vier lauert. Dazwischen liegen noch die Stuttgarter Kickers, die punktgleich mit den Dresdenern sind. Ein Heimsieg am Sonntag wäre also ein wichtiger Schritt bei der Verfolgung der Arminen aus Bielefeld, die aktuell mit 43 Punkten auf Platz eins rangieren.

Heimspielplakat - 2014/2015 - 23. Spieltag - Dynamo Dresden

Heimspielplakat – 2014/2015 – 23. Spieltag – Dynamo Dresden

Die Winter-Vorbereitung der Sachsen verlief bei nur einer Niederlage aus vier Testspielen (BSG Stahl Riesa; Real Murcia CF; FC Sion; FK Teplice) gut und auch das Lazarett der SGD entspannt sich. Denn von den aktuell vier verletzten Spielern (Kirsten, Fluß, Hartmann & Fetsch) werden Kirsten und Fluß wohl in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit sein.

Beim SCP hingegen waren die Testspiele eher demotivierend für den Rest der Saison. Denn aus sechs Testspielen (Schalke II, Viktoria Köln, SC Freiburg, Borussia M’Gladbach II; Eintracht Braunschweig & Wattenscheid) konnte nur das erste, gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 gewonnen werden. Aber ganze drei wurden verloren. Dass das keine gute Bilanz ist, dürfte jedem klar sein – vor allem in Anbetracht der Ambitionen, die man auf dem zweiten Tabellenplatz ja wohl haben darf. Aber egal! Abhaken und Dynamo und Osna in Angriff nehmen.

Auch im Krankenlager der Preußen sieht es mit vier Langzeitverletzten nicht sonderlich gut aus. Denn vor allem mit Erik Zenga fällt nun ein wichtiger Leistungsträger der Hinrunde für lange Zeit aus. Nach dem vor gut zwei Wochen mit Rechtsverteidiger Aaron Berzel der erste Neuzugang vorgestellt wurde, gab es am Freitag den zweiten Transfer.
Außenverteidiger Thorsten Schulz wechselt vom Zweitligisten Erzgebirge Aue an die Hammer Straße. Zwar ist das ein weiterer guter Schritt, aber dringender benötigt wird ganz klar eine (oder mehrere) weitere Offensivkraft. Mit Davis Curiale vom italienischen Zweitligisten Frosinone Calcio stand schon eine gute Option auf dem Zettel, doch der Club aus der Serie B hat den Transfer verhindert. Mit Gastspieler Stefan Reisinger steht aber noch eine weitere Offensivoption auf dem Trainingsplatz. Der 33-jährige Angreifer steht allerdings zur Zeit noch beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken unter Vertrag.

Dynamo Dresden hingegen hat bis jetzt einen Neuzugang. Der offensive Mittfelfeldspieler Jim-Patrick Müller wechselte vom Zweitligisten SV Sandhausen nach Sachsen.

Gegründet wurde der Dresdener Traditionsclub im Jahr 1953 als Sportgemeinschaft Dynamo Dresden. Nach dem Mauerfall 1990 wurde die SGD umbenannt. Der neue Name sollte nun 1. FC Dynamo Dresden sein. Dieser Name konnte nur 17 Jahre gehalten werden, denn im Jahr 2007 wurde auf einer Mitgliederversammlung entschieden, den alten Namen Sportgemeinschaft Dynamo Dresden wieder anzunehmen. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga in der Saison 1994/95 spielte die SG Dynamo bis zur Saison 2003/04 nur dritt oder sogar viertklassig. Zwar ging es 2004 wieder zurück in die 2. Bundesliga, doch dort konnte man sich seit dem nicht länger als drei Jahre am Stück halten. Das Oberhaus des deutschen Fußballs erreichten die Kicker aus der sächsischen Landeshauptstadt bislang nicht mehr.

Die letzten 10 Jahre der Sachsen waren recht abwechslungsreich. Denn seit der Saison 2004/05 spielte die SGD jeweils fünf Jahre in der dritten und in der zweiten Liga. Zwischen der Saison 2006/07 und 2010/11 spielten die Dresdner ganze fünf Jahre am Stück in der Drittklassigkeit.

Zu den größten Erfolgen zählen sicherlich das dreimalige erreichen des Viertelfinales im Europapokals der Landesmeister (heutige „Champions League“) und das zweimalige erreichen des Viertelfinales im Europapokal der Pokalsieger (heutige „Euro League“). Außerdem erreichte die SGD zweimal das Viertelfinale und einmal das Halbfinale des UEFA-Pokals. Auch ein Titel konnte im internationalen Geschäft gewonnen werden : Der „UEFA Intertoto Cup“. Auf nationaler Ebene holte Dynamo achtmal die DDR-Oberliga-Meisterschaft und erreichte 1994 das Halbfinale des DFB-Pokals. Der Gegner damals war übrigens der spätere Pokalsieger SV Werder Bremen, die sich im Finale mit 3:1 gegen unsere Freunde aus Essen durchsetzen konnten.

Da Verein, Verband und Polizei die Partie am Sonntag als „Risikospiel“ einstufen, wird es zu einigen Ungewohnheiten rund ums Stadion und die Stadt Münster kommen. Zum einen wird es ein massives Polizeiaufgebot geben, welches zudem von einem, auf der Hammer Straße platzieren, Wasserwerfer begleitet wird. Wahrscheinlich wird es aber auch nicht bei „nur“ einem dieser Ungetüme bleiben. Laut dem Münsteraner Polizisten Roland Vorholt sollen die Wasserwerfer nicht genutzt werden sondern nur eine abschreckende Wirkung auf gewaltbereite Fans auslösen.

Da der Haupteingang des Hauptbahnhofs aktuell wegen Umbauarbeiten gesperrt ist, wird es auch am Bahnhof, welcher nur über die Ostseite betretbar ist, zu einem ordentlichen Chaos kommen. Laut westline.de wird der Platz an der Ostseite von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und ab 16:00 Uhr gesperrt sein, damit die sächsischen Gäste an- und abreisen können, ohne dass es zu Konflikten mit Münsteranern kommt. Eine Empfehlung für alle Münsteraner ist, den Bahnhofsbereich den gesamten Sonntag über zu meiden. Die Parkplätze am Stadion sind, wie üblich bei Risikospielen bzw. Spielen mit erhöhtem Zuschaueraufkommen, für die Gäste reserviert.

Der Heimbereich unserer Antikarena öffnet um 12:00 Uhr. Ein frühes Eintreffen wird wegen der hohen Zuschauerzahl empfohlen.

Da es Verband und Polizei nicht können, schauen zumindest wir, die Fans, optimistisch auf ein Fußballfest am kommenden Sonntag, bei welchem wir den zweiten Platz in der Tabelle sichern.

Forza SCP!

 


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1 Antwort

  1. Arno sagt:

    Almelo ist auch dabei.

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