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Kämpferische Preußen und prügelnde Kardinäle

34. Spieltag - Spielbericht - SC Preußen Münster - Fortuna Köln
34. Spieltag - Spielbericht
SC Preußen Münster - Fortuna Köln

Nach zuletzt nur 2 Punkten aus 5 Spielen und der Derbyniederlage auf der Bielefelder Alm, sollte heute endlich mal wieder ein Sieg gefeiert werden. Und wer eignet sich dafür besser, als die Fortuna aus Köln? Gegen einen Aufsteiger, der in der unteren Tabellenhälfte rangiert, sollte man zu Hause wohl einen Sieg einfahren, auch wenn die letzten Ergebnisse natürlich nicht viel Optimismus mit sich brachten.

Doch da nun, zumindest für die Liga, jeglicher Druck weg war, konnten die Preußen befreit aufspielen, was natürlich Hoffnungen auf den ersten Dreier seit fünf Partien weckte.

Die erste Aktion des Tages fand nicht auf dem Platz statt, sondern in Sektor M, dem Block der Deviants. Ein Kölner Fan in einem roten Kardinalskostüm und sein Freund standen innerhalb der Stoffbahnen der Deviants. Nach einer freundlichen Aufforderung diesen Bereich zu verlassen, wechselten Beleidigungen zwischen Deviants und den beiden Kölnern die Seiten und plötzlich schlug der Freund des Kardinals einem der Deviants ins Geischt. Daraufhin eskalierte die Situation und die beiden Kölner mussten von der Polizei aus dem Block gebracht werden.

Transparten der Fortuna Fans

Transparten der Fortuna Fans

Wer dachte, die Situation hätte sich nun beruhigt, lag gänzlich falsch, denn jetzt ging es erst richtig los: Die Polizei rannte mit Pfefferspray und Schlagstock in den Block und ging auf die dort stehenden Ultras los. Teile der FGK eilten herüber. Als ein Ultra bereits auf dem Boden lag, hatte ein Polizist den Geistesblitz, diesem noch mit seiner Pfefferspray-Dose auf den Kopf zu schlagen. Daraufhin zog sich die Polizei bis zum Spielschluss weitestgehend zurück.

In den ersten 30 Minuten brachten beide Teams nicht viel auf dem Rasen zustande und kamen kaum mal vor das gegnerische Tor und wenn der Ball dann mal vor das Tor kam, bestand trotzdem keine bis wenig Gefahr.
Die erste Chance hatten die Gäste aus dem Rheinland in der 31. Minute, als Lars Bender den Ball nach einer Ecke neben das Tor schoss.

Deviants Transparent zu Dominik Schmidt

Deviants Transparent zu Dominik Schmidt

Die erste gute Möglichkeit hatten die Preußen in der 36. Minute, als Marcel Reichwein ein Zuspiel von Heitmeier an Fortuna-Schlussmann Poggenborg vergab und Amaury Bischoff den Abpraller aus knapp 12 Metern an den linken Pfosten zog. Ab diesem Zeitpunkt lief es dann besser für die Preußen und in der 42. Minute konnte Marcel Reichwein eine Flanke von Benny Siegert locker zum 1:0 einköpfen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

In Halbzeit zwei sah man ein Bild, dass es in den letzten Wochen leider schon viel zu oft zu sehen gab. Die Preußen wollte nicht und die Fortuna war dem Ausgleich näher als der SCP einem 2:0. In der 60. Minute kamen die Kölner gleich dreimal gefährlich vor das Münsteraner Tor, sodass erst Schulze-Niehues gegen Kialka zur Ecke klären musste. Einen aus der Ecke resultierenden Schuss wehrte Amaury Bischoff per Kopf ab, so dass er danach behandelt und dann verletzt aus dem Stadion getragen werden musste. – Gute Besserung Amaury! – Danach traf Fortuna-Spieler Cauly Oliveira Souza zum Glück nur das Außennetz.

Deviants Transparent zu Dominik Schmidt

Deviants Transparent zu Dominik Schmidt

Ab der 60. Minute kamen aber auch die Preußen wieder besser in die Partie und kamen das ein oder andere Mal gefährlich vor das Kölner Tor, konnten aber für keine Vorentscheidung sorgen. So musste der Preußenanhang bis zum Schlusspfiff zittern und hoffen. Doch letzten Endes blieben die drei Punkte verdientermaßen im schönen Münster.

Das Polizeiaufgebot nach dem Spiel des SCP gegen Fortuna Köln

Das Polizeiaufgebot nach dem Spiel des SCP gegen Fortuna Köln

Nach Abpfiff standen im und ums Stadion viele Polizisten, die allerdings nichts taten. Dieses massive Polizeiaufgebote erinnerte eher an ein Derby als an eine Partie gegen Fortuna Köln. Vielleicht stellt hier einer mal die Sinnfrage?! ;)

Auf den Rängen machten ebenfalls die Deviants mit einigen Spruchbändern zu dem Thema „Dominik Schmidt“ auf sich aufmerksam („Was glaubst du wer du bist?“ – „Für uns nur eine Memme, die zu viel mit der Presse spricht“ – „Auf nimmer Wiedersehen, Autoscootergangster“), mit denen noch einmal die aufsehenerregenden Interviews des suspendierten Dominik Schmidt kritisiert wurden.

Daten zum Spiel

Preußen: Schulze Niehues – Berzel, Scherder, Heitmeier, Schulz – Bischoff (62. Hoffmann), Truckenbrod – Siegert (82. Riedel), Piossek, Kara – Reichwein (78. Krohne)
Köln: Poggenborg – Engelman (62. Kessel), Bender, Uaferro, Kwame – Hörnig, Bisanovic (82. Kraus) – Dahmani, Biada (72. Aydogmus), Oliveira Souza – Kialka

Tore: 1:0 Reichwein (42.).

Gelbe Karten: Berzel / Biada

Zuschauer:  8.136

Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Koblenz)


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