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Schauindieröhre in der Schauinsland-Arena?

35. Spieltag - Vorschau - MSV Duisburg - SC Preußen Münster
35. Spieltag - Vorschau
MSV Duisburg - SC Preußen Münster

Wenn der SCP am Samstag im NRW Duell mit dem MSV Duisburg antritt, hätte man noch vor zwei Monaten gedacht, die Partie könnte eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen bedeuten. Nun ist die Entscheidung bereits seit längerem gefallen und der SCP schaut wie schon 2013 mal wieder in die Röhre. Und in der Schauinsland-Arena hoffen die Zebra-Fans auf eine Rückkehr in die zweite Bundesliga. Bis zu 20.000 Fans werden am Sonntag erwartet, was für den MSV einen neuen Saisonrekord bedeuten würde.

Der Gegner:

Mit hohen Ambitionen trotz drückender Schuldenlast startete der MSV in die Saison und erhielt beim Auftakt gegen Jahn Regensburg zunächst einen ordentlichen Denkzettel. Auch in den weiteren Spielen überzeugte der Meidericher Sportverein nicht immer durch attraktive Spielweise aber schaffte es zumindest sich oben festzusetzen. Auch durch eine durchaus passable Heimbilanz. Die letzte Heimniederlage liegt knapp ein Jahr zurück und…ja richtig wurde durch den Sportclub aus Münster verursacht.

Das dies erneut so kommt, daran glauben mit Sicherheit nur die wenigsten der Preußenfans. Zu sehr gefestigt wirkte der MSV in den letzten Wochen, zu antriebs- und leidenschaftslos die eigenen Adlerträger.

Das Personal:

Beim SCP dehnt sich das Lazarett immer weiter aus. Neben den Langzeitverletzten Zenga, Hergesell, Schöneberg, Kirsch und Holt gesellten sich unter der Woche noch Benjamin Siegert mit einem Muskelfaserriss in der Wade und Aaron Berzel erhielt im Pokalspiel unter der Woche einen schmerzhaften Pferdekuss und muss aller Vorrausicht nach passen. Dominik Schmidt ist weiterhin freigestellt und wird maximal als Zuschauer mitreisen.

Die rechte Seite des SCP dürfte also von Julian Riedel und Philipp Hoffmann besetzt werden. Ein Novum in dieser Saison und gegen einen solchen Gegner nicht ohne Risiko. Aber Trainer Ralf Loose fehlen derzeit einfach die Alternativen.

Bei den Zebras kann Trainer Gino Lettieri nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben Wille fehlt nur der Venezolaner Rolf Feltscher. Dieser wird übrigens vom ehemaligen Preußen Sercan Güvenisik beraten. Wo wir beim nächsten ehemaligen SCP –   Spieler wären. Dennis Grote wechselte vor der Saison von der Werse an die Wedau. Doch der große Durchbruch blieb ihm verwehrt und so pendelt er zur Zeit zwischen Startelf und Bank. Auch am Sonntag droht ihm erneut ein Bankplatz, da Winterneuzugang Martin Dausch wieder in den Kader rückt und eine starke Rückrunde spielt. Aufpassen sollte die Defensive zudem auf Zlatko Janjic auf den das komplette Spiel des MSV zugeschnitten ist und Kingsley Onuegbu der ebenfalls jederzeit ein Tor erzielen kann.

Die Ziele:

Beim MSV betont Trainer Lettieri, dass man sich nur auf das Spiel gegen Münster konzentriere. Es ist jedoch unbestritten, dass die Zebras den Gang ins Unterhaus anstreben. Beim SCP steht nach dem peinlichen Pokalaus gegen Lotte dagegen die komplette Saison auf der Kippe. Vier Punkte Rückstand auf Platz vier, der eine erneute Qualifikation für den DFB-Pokal bedeuten würde, dürfte das höchste der Gefühle sein, was die SCP-Fans in dieser Saison noch bejubeln könnten.

Das Hinspiel:

So ganz weggezogen von den Adlerträgern fühlte sich Dennis Grote im Hinspiel anscheinend doch noch nicht. Denn sein Foul gegen Marcus Piossek im Strafraum war ein Geschenk an die Preußen, da Zebratorwart Michael Ratajczak den Ball sicher hätte aufnehmen können. Der Rest der Geschichte ist bekannt, Amaury Bischoff trat vom Punkt aus gegen Ratajczak an, verwandelte sicher und sorgte somit für drei Punkte für seinen Verein. Ohnehin waren die letzten drei Partien gegen dem MSV stets umkämpft, aber durchaus erfolgreich. Simon Scherders Kopfballtreffer im Hinspiel der vergangenen Saison in letzter Sekunde, ein Eigentor des Duisburgers Bollmann und der oben erwähnte Treffer von Amaury Bischoff sorgten für jeweils drei Siege mit je einem Tor Unterschied.

Der Schiedsrichter:

Mit Daniel Siebert pfeift erneut ein Fifa-Schiedsrichter eine der brisanten Begegnungen in der dritten Liga. Mittlerweile geben sich die Bundesliga- oder Fifa-Schiedsrichter bei Preußen Begegnungen nahezu die Klinke in die Hand. Christian Dingert, Florian Meyer oder Felix Brych waren bereits in den letzten Partien aktiv, nun darf der nächste Bekannte Referee sein Können bei einer Begegnung der Preußen unter Beweis stellen.

Prognose:

Der MSV verlor nur zwei seiner letzten zehn Spiele, andersrum konnte der SCP nur zwei der letzten zehn Spiele gewinnen. Die Ausgangspositionen sind klar, dennoch möchten die Adlerträger auch als Außenseiter an die gute Serie gegen die Zebras anknüpfen und aus der Schauinsland-Arena etwas Zählbares mitnehmen. Anders ausgedrückt mehr als nur in die Röhre schauen. Ob das gelingt? Wir wissen es spätestens morgen um 16 Uhr.

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