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Erlebnisbericht: Übernachtungstour nach Unterhaching

Erlebnisbericht Linie 1906 nach Unterhaching
Erlebnisbericht Linie 1906 nach Unterhaching

Nachdem die Anmeldung für die letzte Auswärtsfahrt am 16. Mai nach Unterhaching schon Mitte Dezember eingereicht wurde, rückte das mit viel Vorfreude erwartete Wochenende immer näher. In den Tagen vorher wurden alle nötigen Vorbereitungen getroffen, sodass es am Samstagmorgen, pünktlich um 01:00 Uhr ab Halle Berg Fidel losgehen konnte.

Die erste Überraschung ließ auch nicht lange auf sich warten. Kurz vor der Abfahrt kam eine 3 Liter Flasche mit Maracuja-Schnaps zum Vorschein, die auch geschmacklich zu beeindrucken wusste.
Nach den ersten Bierchen gönnten sich viele ab ca. 3:00 Uhr eine Mütze voll Schlaf, so dass es den ersten Teil der Reise ungewohnt ruhig war. Mit der ersten Pause gegen 5:00 Uhr krochen die meisten, zumindest für eine kurze Zeit, aus dem Bus und konnten die ersten Sonnenstrahlen des Tages erblicken.
Nach einer kurzen Pause ging es für 2,5 Stunden weiter, bis Raimund und Sabine uns gegen halb 8 ein leckeres Frühstück boten. Das Frühstück bestand aus Croissants, belegten Brötchen und Kaffee, sodass für nahezu jeden was dabei war.
Ab da ging es relativ zügig und flüssig weiter in die bayrische Landeshauptstadt. Circa eine halbe Stunde vor der Ankunft, erhielten die Mitfahrer auch ihre Tickets für die Tribüne des Hachinger Stadions.

Als der Busfahrer Manni pünktlich um11:00 Uhr vor unserem Hotel in Unterhaching vorfuhr, konnte uns Raimund nur die Nachricht überbringen, dass noch kein Zimmer fertig sei, wir unsere Sachen aber im Hotel lagern könnten.
Nach einer kurzen Pause, die viele auch nutzten, um sich so gut wie möglich frisch zu machen, ging es dann gegen 12:15 Uhr zu Fuß in Richtung Alpenbauer Sportpark. Dort angekommen, trennte ich mich vom Rest der Gruppe, denn mich zog es, entgegen meiner Eintrittskarte, nicht auf die Sitz- sondern auf die Stehplätze. So verbrachte ich den Kick dann getrennt von der Gruppe auf den Stehplätzen.

Mein Standort war hinter der „Gruppo Resistente“-Fahne, so dass ich durch Fahnen und geilen Support nicht viel vom Geschehen auf dem Rasen mitbekam. Es reichte aber aus, dass ich hinterher zu Recht sagen konnte, dass unsere Jungs mal wieder eine schwache Partie ablieferten und völlig verdient als Verlierer vom Platz gingen.

Nach der Partie ging es für einen großen Teil der Gruppe in einen nahegelegenen Biergarten, mich hingegen zog es nach Giesing, wo ich das altehrwürdige Stadion an der Grünwalder Straße in Augenschein nehmen wollte.
Dank eines groben Fehlers meinerseits, konnte ich nur einen kurzen Blick auf das Stadion erhaschen, bevor ich von einigen Sechzigern auf mein Preußen-Tshirt angesprochen wurde, was ich doch tatsächlich noch anhatte. Nach einer kurzen Diskussion musste ich den Rückweg antreten und konnte von Glück reden, noch in Besitz meines T-Shirts zu sein. So ein Fehler passiert mir garantiert nicht noch einmal.

Nach meiner Rückkehr ins Hotel, ging es um 19:00 Uhr mit der gesamten Truppe in die örtliche Gaststätte „Kammerloher“, wo bei gutem Essen und Getränken der Abend verbracht wurde. Für die Zeit nach dem Essen, hatten Raimund und Sabine ein lustiges Unterhaltungsprogramm vorbereitet. In verschiedenen Spielen, mussten die einzelnen Tischgruppen möglichst viele Punkte sammeln, um den Abend als Sieger zu beenden. Nach der Tischgruppen-Runde, wurden fünf weitere Spieler ausgelost, die in weiteren Spielen den Gesamtsieger des Abends ausmachten.
Im ersten Spiel, in dem es darum ging, Babybrei am Geschmack zu erkennen, wurde denjenigen, die nicht mitspielen konnten, ein gutes Unterhaltungsprogramm geboten, da so gut wie jede zweite Antwort „Apfel“ lautete. Das lustige daran war nur, dass in keiner der drei Sorten Apfel enthalten war. Gegen 22:30 Uhr ging es für die meisten dann ins wenige hundert Meter entfernte Hotel, um den vorher versäumten Schlaf nachzuholen.

Um 8:30 Uhr hieß es für mich und meinen Zimmergenossen dann aufstehen, damit wir noch vor der Abfahrt um 10:00 Uhr in Ruhe packen und frühstücken konnten. Zum Frühstück lässt sich sagen, dass es gut war, aber den im Zimmer aus gehangenen Preis von 10€ meiner Meinung nach nicht rechtfertigen konnte.

Pünktlich um 10:00 Uhr rollte unser Bus dann auch schon wieder los in Richtung Münster. Da viele noch recht müde waren, hatte unser Busfahrer Manni den Einfall, an einer Ampel etwas zu spät zu bremsen, so dass alle einmal ordentlich durch gerüttelt wurden – Danke dafür, Manni. ;-)

Danach verlief die Fahrt ohne besondere Vorkommnisse, so dass der Weg bis zur ersten Pause bei Nürnberg relativ ruhig hinter uns gebracht wurde. Dort angekommen, ging es für viele zu der örtlichen Filiale einer amerikanischen Fastfood-Kette. Man gönnt sich ja sonst nichts. Beim Wiedereinstieg in den Bus gab es auch noch eine Runde Getränke von unserem Geburtstagskind Rolf spendiert. Dafür von hier aus noch einmal ein Dankeschön und alles Gute zu deinem 61. Geburtstag. Ab da ging es bei der ein oder anderen Lowine und hin und wieder auch einem Gläschen Grünen weiter in Richtung geliebtes Münsterland.Bei vielen interessanten Gesprächen verging die restliche Zeit wie im Flug. Eine allgemeine Verwunderung löste unser Busfahrer Manni kurz hinter Ascheberg aus, als er plötzlich auf einem kleinen Rastplatz anhielt und unter den Bus schaute. Anscheinend hatte etwas geraucht, was aber nicht weiter tragisch war, so dass wir die restlichen Kilometer ohne Probleme hinter uns bringen konnten.

Am Münsteraner Frie-Vendt-Platz musste man sich dann von den ersten Seegers und Kalinen verabschieden und brachte die letzten Meter zum Startpunkt Halle Berg Fidel dann mit einer deutlich kleineren Besatzung hinter sich. Danach trennten sich die Wege und jeder verbrachte den restlichen Sonntagabend auf seine Art und Weise.

Eine kleine Überraschung hatten Raimund und Sabine noch beim Aussteigen für jeden: Jeder erhielt ein Kleinformat des Plakates der „Linie 1906“ vom Auswärtsspiel in Unterhaching.

An dieser Stelle endet mein Erlebnisbericht von einer tollen Fahrt nach Unterhaching, die viel Spaß und viele neue Erfahrungen mit sich brachte.

Zum Schluss möchte ich noch ein riesiges „Dankeschön“ an Raimund und Sabine aussprechen, denn ohne deren Einsatz wäre diese tolle Fahrt nicht in der Form möglich gewesen. Danke!

Das Wochenende hat mir (und den anderen wahrscheinlich auch) großen Spaß bereitet und war ein unvergessliches Erlebnis.

 

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