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Kommentar: Einfach mal abwarten

Ja ja, die Sommerpause. Von dieser Phase eines Fußball-Jahres bin ich ein großer Freund. Einfach mal abschalten und den Akku wieder auf 100% für den Verein aufladen. Doch was wäre die Sommerpause ohne Preußen und seine Transfers, Gerüchte und Planungen zur kommenden Saison? Ohne geht einfach mal gar nicht.

Mittlerweile hat der Verein 7 neue Akteure verpflichtet. Umbruch und Verjüngung lauteten die Schlagworte für die Umstrukturierung des Kaders. Stoll, Weißenfels, Lomb, Schwarz, Müller, Schweers und Wiebe wurden bislang verpflichtet. Schaut man sich alleine das Durchschnittsalter an, dann liegen die 7 Spieler bei einem Schnitt von 21,78 Jahren. Rechnet man Benjamin Schwarz mit seinen 28 Lenzen heraus, bleibt nur noch ein Schnitt von 20,83 Jahren übrig. Insgesamt ist der Kader des SCP im Durchschnitt von 27,42 auf 25,14 Jahren (Stand 17.06.2015) wesentlich jünger geworden.

Doch auch das reicht im Moment vielen noch nicht aus. Kritik hagelt es in den sozialen Netzwerken und den Foren. Zu unerfahren, zu jung und irgendwie spielt der SCP bei einigen gefühlt jetzt schon gegen den Abstieg.

Abwarten lautet vielleicht die Devise. Vielleicht einmal nicht nur das negative sehen, sondern Gockel und Loose ihre Arbeit machen lassen. Wahrlich bin ich kein Freund der beiden, dennoch kann ich absolut nicht beurteilen, wie gut oder schlecht die Spieler sind. Wer als Perspektivspieler gedacht ist und wer auf dem Papier ein Kandidat für die Startelf sein könnte.

Wichtig ist, der SCP hat vorab einiges kommuniziert und hält sich auch daran. Die Mannschaft wird jünger und erhält ein neues Gesicht. Man möchte nicht nur junge Spieler verpflichten, sondern auch welche mit Erfahrung. Hier könnte man noch zulegen. Dennoch hat der SCP bereits mit Heitmeier, Schwarz, Kara, Schöneberg, Reichwein, Bischoff oder Krohne genügend Spieler, die sich im gestandenen Fußballeralter befinden.

Schaut man in die Vergangenheit dann haben auch andere Spieler von unterklassigen Mannschaften bewiesen, dass sie das Potenzial zu höheren Ligen haben. Jüngste Beispiele sind hier Dima Nazarov (kam von Frankfurt II mit 23 Jahren) und Philip Heise (kam von Düsseldorf II mit 21 Jahren). Nazarov hätte fast den Aufstieg mit dem Karlsruher SC geschafft – Heise spielt kommende Saison in der 1. Bundesliga beim VfB Stuttgart.

Keiner weiß, wie sich die neuen Spieler präsentieren werden. Niemand weiß, wie die Neuen sich mit den verbliebenen Spielern verstehen werden. Keiner kann vorhersagen, dass diese Charaktere nicht zu einem Team zusammenwachsen können.

Von daher, lasst uns abwarten und schauen, was Loose und Gockel so machen. Nach diesem Umbruch müssen sich beide an den Taten und der Arbeit messen lassen.

Daher sage ich: Lieber Herr Loose, lieber Herr Gockel. Geben Sie Gas. Integrieren Sie ALLE Spieler gut in Münster, in den Verein und vor allem in die Mannschaft. Sprechen Sie mit den Spielern und teilen Sie Ihnen bitte auch immer genau mit, warum Sie mal nicht spielen, was verbessert werden kann und bauen Sie die Spieler jeden Tag erneut auf.

Liebe Fans! In Münster könnten wir ein bisschen mehr WIR-Gefühl gebrauchen. Lasst uns nicht immer sofort alle madig reden und nach vorne blicken.


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