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Hattrick gegen Halle – Dritter Sieg unter Steffen soll her!

Vorschau - Hallescher FC
Vorschau
Hallescher FC

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen läuft es für Horst Steffen vorerst richtig gut bei den Preußen. Auch wenn die Leistung gegen Mainz 05 II im Vergleich zum Erfurt Spiel vor allem in der zweiten Hälfte stark verbesserungswürdig ist. Steffen wird daran arbeiten und auch gegen den Halleschen FC am kommenden Samstag voll auf Sieg spielen.

Da war doch was…

Apropos Hallescher FC. Im Hinspiel drehten die Adlerträger einen 1:0-Rückstand zum 3:1 Sieg um. Es war damals der Beginn von 4 Siegen in Folge, einer Serie von 10 ungeschlagenen Spielen und sollte Trainer Ralf Loose noch etwas Luft beim SCP verschaffen. Viele meinen, dass es bei einer Niederlage wohl schon dort zum Ende der Loose-Ära in Münster gekommen wäre. Auf der Gegenseite flog der damalige Halle-Trainer Sven Köhler vom Stuhl. Seit knapp fünf Monaten wird die Mannschaft nun von Stefan Böger betreut. Dem gebürtigen Erfurter ist es gelungen, die Mannschaft zu stabilisieren und vorerst von den Abstiegssorgen zu befreien, die am Anfang unter Sven Köhler durchaus existent waren.

Der Hallesche FC startete richtig schlecht in diese Saison. Mittlerweile hat man sich gesammelt und im Mittelfeld der Liga festsetzten können. Dennoch warten die Hallenser seit 3 Spielen auf einen Sieg. Zuletzt reichte es aber zu einem Achtungserfolg mit einem 0:0 gegen den Spitzenreiter Dynamo Dresden. Das Ost-Duell ähnelte jedoch sehr der Partie Dynamos gegen die Adlerträger. Der Spitzenreiter aus Dresden agierte druckvoll aber ohne jegliche Effizienz vor dem Tor. Wie beim Preußengastspiel im Elbflorenz, hätte das Ergebnis von 1:0 für die Hallenser bis zu einem 0:4 für Dynamo alles mitbringen können. Das torlose Remis gibt der Mannschaft jedoch Auftrieb und man möchte mit dem SCP die nächste Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel zumindest ärgern.

Möglichkeiten oft vertan

Selber gelang der Sprung in das eben erwähnte Drittel noch nicht. Denn wann immer die Möglichkeit bestand, einen Angriff auf die oberen Plätze zu starten, mussten die “Chemiker” einen Rückschlag hinnehmen. Die beste Platzierung war Platz 6, den aktuell die Preußen innehaben, nach einem 6:2 Sieg gegen Werder Bremen II. Ansonsten hat sich die Mannschaft zwischen den Plätzen  acht und zwölf irgendwo eingependelt. Die logische Konsequenz ist somit ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Nach dem verkorksten Saisonstart sicher beruhigend, mit den Möglichkeiten und dem Kader des HFC wäre jedoch deutlich mehr drin gewesen. Aktuell bedeutet dies Platz neun mit sechs Zählern Rückstand auf den SCP, ergo 30 Punkten.

Zweitälteste gegen drittälteste Mannschaft der Liga

Lange Jahr bot der SC Preußen Münster stets den ältesten Kader der Liga auf. Nach einem Umbruch im Sommer wurde dieser “Spitzenplatz” jedoch verlassen. Der Aufsteiger aus Würzburg, übrigens der übernächste Gegner der Adlerträger, setzt auf die meiste Erfahrung, gefolgt vom Halleschen FC und unserem SCP. Beim Gegner aus Halle treiben insbesondere die Routiniers den Schnitt nach oben. Die ehemaligen Bundesligaprofis Marco Engelhardt (u.a. Bundesligaeinsätze bei Karlsruhe, Kaiserslautern und Nürnberg) und Ivica Banovic (u.a. Bundesligaeinsätze bei Nürnberg, Bremen und Freiburg) sind auf der Innenverteidigerposition und als Abräumer vor der Abwehr für den HFC mit ihrer Erfahrung unverzichtbar. Mit Tim Kruse gesellt sich ein weiterer Spieler, der die 30 bereits vor ein paar Jahren geknackt hat, hinzu. Spielte Kruse bisher jedoch eine eher untergeordnete Rolle im Saisonverlauf der Sachsen, wusste er im Spiel gegen Dresden zu überzeugen und dürfte sich auch am Samstag in der Startelf wieder finden, sollten seine Trainingsleistungen in dieser Woche nicht eklatant schwächer geworden sein.

Stabilisierung durch Routiniers, Feuer durch Osawe und Bertram 

Die oben erwähnten Routiniers sollen in erster Linie der Defensive halt geben und der Offensive den Rücken freihalten. Die Protagonisten dort sind Osayamen Osawe und Sören Bertram. Bertram, aus meiner subjektiven Sicht der beste Spieler der 3. Liga zusammen mit Marvin Stefaniak, spielt seine bisher beste Saison im Trikot der Hallenser und erzielte bereits acht Treffer und legte sechs weitere auf. Eine beachtliche Anzahl an Scorerpunkten, wenn ma bedenkt, dass Bertram meistens über die Flügelposition kommt. Getoppt wird dieser Wert nur noch von Mittelstürmer Osayamen Osawe. Der gebürtige Nigerianer mit englischem Pass durfte bereits neun Treffer für seinen Club bejubeln. Zusammen bilden die beiden ein brandgefährliches Duo. Wenngleich insbesondere Bertram sich den Unmut einiger HFC Fans zuzog, da er bisher nicht an seine Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen konnte. So war sogar die Forderung nach einem Tribünenplatz zu lesen, dennoch wird Stefan Böger auch in Münster auf seinen Ausnahmefußballer setzen. Im Offensivfeuerwerk mitmischen würde auch Timo Furuholm gerne. Der ehemalige Düsseldorfer hat seine Knipserqualitäten in den letzten Jahren oft bewiesen, wurde jedoch in dieser Saison von einer hartnäckigen Schambeinentzündung lange außer Gefecht gesetzt und wird in Münster fehlen. Ebenfalls verzichten muss Böger auf Innenverteidiger Patrick Mouaya und Florian Brügmann. Beide kämpfen nach einem Kreuzbandriss darum, die Rückkehr ins Teamtraining zu schaffen.

Wiedersehen für Lomb, Reichwein in Form

Preußen-Keeper Lomb trifft am Samstag auf seine alten Weggefährten. Der 22-jährige hütete für sechs Monate das Tor der Sachsen, die ihn auch äußerst gerne über das Saisonende hinaus verpflichtet hätten. Doch Lomb entschied sich für unsere Adlerträger und wusste bereits mehr als zu überzeugen. Auch in Mainz hatte er wieder sämtliche Gliedmaßen zwischen Ball und Netz gebracht und war somit ein Garant für den ersten Auswärtsdreier seit dem 12.09.2015 in Chemnitz. Zum Spieler des Tages, sowohl beim DFB als auch beim PreußenForum reichte es jedoch nicht. Denn Marcel “Cello” Reichwein traf zweimal. Einmal per Kopf nach schöner Flanke von Kara und einmal bei einer tollen Strafraumaktion gegen zwei Mann, war er zur Stelle und schraubte sein Torkonto auf sieben. In der Hinrunde viel gescholten, scheint er nun unter Steffen aufzublühen. Er wird nie die Pferdelunge wie Benny Schwarz sein oder der Filigrantechniker wie Mehmet Kara. Er ist ein Strafraumstürmer und schweißt das Runde ins Eckige. Dafür bedarf es Anspiele. Die scheint er unter Steffen zu bekommen. Seinen Doppelpack aus dem Hinspiel gegen Halle dürfte er am Samstag gerne wiederholen.

Schwarz und Wiebe vor Rückkehr, Laprevotte mit Geduld

2015/2016 - 25. Spieltag - Preußen Münster - Hallescher FC

2015/2016 – 25. Spieltag – Preußen Münster – Hallescher FC

Mit Danilo Wiebe und Benny Schwarz haben zwei Akteure ihre Muskelverletzungen auskuriert und stehen seit über einer Woche wieder im Mannschaftstraining. Ebenso ist Elie Laprevotte zurück, nach seiner knapp zwei monatigen Pause könnte ein Einsatz aber noch zu früh kommen. Dennoch entspannt sich die Situation in der Zentrale, die mit Mehmet Kara, Chris Philipps und Amaury Bischoff in den letzten Wochen arg auf Kante genäht war. Leidtragender könnte Lion Schweers am Samstag sein. Sollten Wiebe oder Schwarz in die Startelf rücken, könnte Chris Philipps eine Position nach hinten rutschen. Mir persönlich würde es jedoch besser gefallen, wenn man unserem Eigengewächs (Ja ich weiß, ursprünglich kommt er von Eintracht Dortmund) weiterhin das Vertrauen schenken würde. Doch im Endeffekt entscheidet dies Horst Steffen. Dass er dafür eine richtige Nase hat, bewiesen seine beiden Einstandssiege. Sollte ein dritter Sieg in Folge gelingen, wäre er der erste Trainer seit zehn (!) Jahren dem das zum Einstand gelang. Der letzte war die preußische Trainerlegende Hans-Werner Moors im Jahr 2006.
Weiterhin passen müssen die Langzeitverletzten Simon Scherder und Jesse Weißenfels, ebenso wie Marc Heitmeier, der seinen Muskelfaserriss in der Bauchdecke noch nicht komplett auskuriert hat.

“Berlinale im Preußenstadion”

Bei den HFC-Fans genießt der SCP übrigens den Ruf einer reinen Schauspielertruppe. So wurde die angebliche Fallsucht einiger Spieler mehrfach in den HFC-Foren (Hallunken & bei transfermarkt.de) bemängelt und der Verein gar liebevoll in “SC Hollywood Münster” umgetauft. Doch wenn an diesem Wochenende die echten Schauspieler in Berlin auf der Berlinale feiern, wäre es doch nur passend und schön, wenn unsere “Schauspieler” am Samstag auch um 16 Uhr auf dem heiligen Rasen des Preußenstadions ihre eigene Berlinale feiern und zwar keine Filme, dafür aber weitere drei Punkte bejubeln dürften. Doch dies natürlich auch nicht allzu lange. Denn bereits am kommenden Mittwoch müssen die Adlerträger bei den Würzburger Kickers ran. Die nächste Gegnervorschau kommt also schon bald.

In diesem Sinne bis Samstag und…

Auf geht’s Preußen, kämpfen und siegen!


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