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Das war nix – Preußen verliert 1:0 gegen die Kickers

Nach dem Derby gegen Osnabrück mit einer guten Leistung des SC Preußen Münster, die leider nicht mit einem Tor gekrönt worden ist, mussten die Adlerträger nach Stuttgart zu den abstiegsbedrohten Kickers reisen. Mit der Hoffnung, dass die Adlerträger dort weitermachen, wo sie gegen Osnabrück aufgehört haben, war es dann aber auch schnell vorbei. Es ist wie immer, typisch Preußen Münster und manchmal fragt man sich, wie viele Trainer noch kommen müssen, damit auch der letzte Spieler verstanden hat, was im Fußball wichtig ist. Vielleicht hätte man sich das Hinspiel noch einmal anschauen sollen, denn da hat jeder Preuße sich den Arsch aufgerissen. Wieso nicht immer so?

Seit dem fast Aufstieg unter Dotchev, geht es jede Saison nach dem selben Muster weiter. Die Mannschaft hat Höhen und viele Tiefen. Es sind zahlreiche Spiele dabei, in denen die Adlerträger planlos, ratlos und mutlos spielen. Dann bekommt man einen auf den Sack und steht ungläubig auf dem Platz und fragt sich jede Woche aufs Neue, warum es so ist. Die Gründe werden aber nicht erkannt oder abgestellt. Das Karussell dreht sich so weiter. Und auch gegen die Kickers war es richtig Grütze, da kann man auch nichts mehr schönreden. Außer dem Schuss von Hoffmann in Halbzeit eins und dem Distanzschuss von Tritz kurz vor Ende des Spiels, kam nichts. Nichts! Es wurde nicht gekämpft, nicht geackert, nicht motiviert! Wie will man dann ein Spiel gewinnen?

Am besten gibt man jedem Spieler einen Zettel in die Hand und er solle einmal notieren, was zu einem erfolgreichen Spiel alles dazugehört. So hätte man zumindest einmal die Theorie abgefragt. Die Praxis ist dann noch ein ganz anderes Thema. In der Praxis kann es durchaus gut laufen, was Spiele gegen Erfurt, Halle (1. Halbzeit) oder Osnabrück gezeigt haben. Nur wieso spielt dieses Team immer sporadisch gut und dann wieder richtig mies?!? Ich verstehe nicht, warum Preußen gegen Osnabrück so kombinieren kann und gegen einen Kellerkind wie die Kickers dann wiederum nichts holt.

Erschreckend ist beim SCP, dass die Spieler an manchen Tagen ein Ballgefühl wie ein Panzer haben und den verloren gegangenen Bällen nicht nachlaufen. Es wird einfach in kauf genommen und man ist sich zu fein, seinen Teamkameraden über 90 Minuten zu unterstützen. Wenn ich bei meinem Job so eine Einstellung hätte, dann wäre ich schon längst gefeuert worden. Hinzu kommt dieses ewige diskutieren um Schiri-Entscheidungen oder sich fallen zu lassen, zum Schiedsrichter zu schauen und auf einen Pfiff zu hoffen.

Beispiel: Reichwein fällt 25 Meter vor dem Strafraum durch ein Tackle und bleibt liegen, wobei der Ball verloren geht. Anstatt direkt aufzustehen, lieber liegen bleiben und zum Schiri schauen. Oder aber Mehmet Kara, der im Strafraum der Kickers lieber die Hand hebt, weil er ein Handspiel gesehen haben will, anstatt dem Ball nachzugehen und die Situation zu ende zu spielen. Leute, wenn der Spielleiter was sieht, dann wird es schon pfeifen. Konzentriert euch mal wieder auf die Mannschaft, den Teamgeist, den Ball und euer Spiel!!!!

Niemand wird einem erklären, was mal wieder schief gelaufen ist. Gestern konnte man jedenfalls einmal mehr NICHT erkennen, dass die Preußen den Ball wirklich haben und um ihn kämpfen wollten! Lag es am Platz? Lag es an dem fehlen von Amaury Bischoff oder war es der Ball? Am Ende womöglich doch am Gegner, dass dieser ein Tor aus dem Nichts (ja auch Kickers war kein bärenstarker Gegner) mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag erzielte. Es liegt an eurer Einstellung – fertig – punkt – Ende!

Es tut uns sehr leid aber bei dieser Mannschaftsleistung, müssen wir die Wahl zum Spieler des Tages absagen! Unserer Meinung würde kein Spieler diesen Titel heute verdienen!

Publié par PreußenForum sur samedi 12 mars 2016

Doch kommen wir zum wirklich wichtigen. Den Fans. Wieder waren die Preußen supporttechnisch auswärts gut vertreten. Etwa 300 Preußen waren im Block. Die FGK hatte sich unterm Dach positioniert, die Deviants schräg gegenüber hinter dem Tor. Die Deviants zeigten vor dem Spiel ein kleines Intro „Auf ewig mein Verein”.

In den ersten 65 Minuten wurde gemeinsam supportet. Besonders war meiner Meinung nach, dass alte Curva-Lieder wie „LSD und Marihuana…” oder „Wenn Preußen Münster spielt sind wir bereit…” seit der Trennung zum ersten Mal wieder gemeinsam gesungen wurden. Sehr schön – bitte mehr davon – wir brauchen mehr Einheit!

Danach wurde eine Zeit lang getrennt supportet – zum Ende des Spiels aber wieder einheitlich!

Ich habe fertig!


Daten zum Spiel:

SCP: Lomb – Kopplin, Schweers, Pischorn, Tritz – Laprevotte (Özkara, 74.), Philipps, Schwarz – Hoffmann (Krohne, 63.), Grimaldi (Reichwein, 20.), Kara
Kickers: Sattelmeier – Leutenecker, Starostzik, Stein, Baumgärtl – Gjasula – Abruscia (Bihr, 88.), Jordanov, Braun, Berko – Nebihi (Mvibudulu, 46.)

Tore: 1:0 Abruscia (45.)

Gelbe Karten: Tritz

Zuschauer: 3.530

Schiedsrichter: Benjamin Bläser (Niederzier)



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