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Schlechtester Saisonstart – Preußen verlieren in Rostock

2016/2017 - FC Hansa Rostock - SC Preußen Münster - 1:0 - Gästeblock
Foto: Ahlers (Westline.de)

So schlecht ist der SC Preußen Münster noch nie in eine Drittligasaison gestartet. Seit dem Aufstieg des SCP in die 3. Liga, stand in den vergangenen Spielzeiten mindestens immer ein Sieg in der Bilanz. Sehr oft waren es 4 Punkte. Nur in der glorreichen Saison unter Pavel Dotchev, konnte der SCP mit 6 Punkten einen perfekten Start hinlegen. Eigentlich auch egal, denn von der Geschichte kann man sich bekanntlich nichts kaufen.

Jetzt also ohne Punkt nach zwei Spielen. Doch beim FC Hansa Rostock haben die Adlerträger eigentlich kein so schlechtes Spiel hingelegt. Beide Mannschaften starteten mit einer Niederlage in die Saison. Preußen gab sich gegen den VfL Osnabrück knapp mit 0:1 geschlagen und der SSV Jahn Regensburg bezwang den FCH vor eigenem Publikum mit 2:0. So war es schon vor dem Spiel klar, dass beide Teams möglichst einen Sieg einfahren wollten, um den Saisonstart nicht ganz zu vermasseln.

Trainer Horst Steffen entschied sich zu einer Umstellung in der Startelf. Mehmet Kara, der gegen Osnabrück eingewechselt wurde und dort auch das Spiel belebte, erhielt den Vorzug vor Edisson Jordanov. Amaury Bischoff, stand dem Coach der Adlerträger nicht zur Verfügung. Entweder wollte oder konnte Bischoff nicht oder er wurde von Steffen zu Hause gelassen – später bei uns mehr dazu. Hansa-Coach Christian Brand hingegen tauschte im Vergleich zum SSV-Spiel zwei Spieler aus der Startelf aus. Jänicke und Bülbül rückten für Kofler und Stevanovic in die erste Elf.

Erste Halbzeit…

Beide Teams verzichteten von Beginn an auf eine Abtastphase. Preußen hatte nach einer Flanke von Michele Rizzi auf Sebastian Mai, die erste Chance in der 9. Minuten – Mai schloss allerdings zu hoch ab. Im Gegenzug traf Hansa nur den Pfosten – das Schiedsrichtergespannt entschied allerdings so oder so auf Abseits. Weiter ging es in der 13. Minute als Al-Haizameh nur knapp das Tor vom FCH verpasste. Auf der anderen Seite war es Jänicke, der verzog und nur über den Kasten von Max Schulz-Niehues schoss. In der ersten Hälfte gab es dann lediglich noch eine Diskussion um einen Elfmeter, als Kara an Jänickes Trikot zupfte und dieser zu Fall kam. Für Christian Dietz allerdings kein Grund in sein Arbeitsgerät zu blasen. So verflachte die erste Halbzeit immer mehr ehe es in die Pause ging.

Zweite Halbzeit…

Im zweiten Durchgang kam Rostock wesentlich besser aus den Startlöchern. Die Entscheidung von Trainer Brand, von Beginn auf Jänicke zu setzen, zahlte sich immer mehr aus, denn auch Jänicke war es wieder, der die erste Chance für Rostock in Halbzeit zwei nach Zuspiel von Bülbül hatte. Dieser schoss aber erneut über das Gehäuse. In der 54. Minute kassierte dann Neuzugang Mangafic die Ampelkarte, als er Jänicke vor dem Strafraum unnötig zu Fall brachte. Wie bereits in unserem Splitter angedeutet, ist Schiedsrichter Christian Dietz ein Leiter, der schnell Karten verteilt und so fackelte der Unparteische nicht lange und schictke Manga unter die Dusche. Preußen somit ab der 54. Minute nur noch zu zehnt. Es sollte die erste Schlüsselszene dieser Partie sein. Dabei blieb es leider nicht, denn die zweite entscheidende Szene des Spiel war der Gegentreffer. Nachdem der SCP den Ball im Spielaufbau unnötig verliert nutzt Rostock diesen individuellen Fehler eiskalt aus: Andrist mit einem Zuspiel auf – wen wohl – Jänicke, der zum 1:0 in der 63. Minute einschoss.

Mit diesem Rückstand, in Unterzahl und gegen diese Kulisse hatte Preußen am Ende keine Chance und musste ohne Punkte die Heimreise antreten.

Am Mittwoch kommt der MSV Duisburg an die Hammer Straße. Wieder eine Möglichkeit sich den ersten Erfolg zu erarbeiten.

Gemeinsam für unseren schönsten Fluch – Forza SCP!


Daten zum Spiel

Preußen: Schulze Niehues – Mangafic, Schweers, Mai, Al-Hazaimeh – Braun, Rizzi (Jordanov, 68.), Kara – Rühle (Stoll, 77.), Grimaldi (Tritz, 57.), Tekerci
Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Holthaus – Andrist, , Erdmann, Gardawski (Kofler, 81.), Jänicke – Bülbül (Stevanovic, 59.) – Ziemer (Platje, 74.)

Tore: 0:1 Jänicke (63.)

Gelbe Karten: Erdmann, Jänicke, Stevanovic / Mangafic, Al-Hazaimeh
Gelb-Rote Karte: Mangafic

Schiedsrichter: Christian Dietz (München)

Zuschauer: 13.300


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