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Im Kellerduell gegen den 1. FC Magdeburg

Vorschau - 1. FC Magdeburg
2016/2017 - 07. Spieltag - Preußen Münster - 1. FC Magdeburg

2016/2017 – 07. Spieltag – Preußen Münster – 1. FC Magdeburg

Am Samstag startet der SC Preußen Münster wieder in eine englische Woche. Auf dem Programm stehen der 1. FC Magdeburg, der FSV Frankfurt (Mittwoch) und die U23 des SV Werder Bremen. Diese Woche ist richtungsweisend, denn alle Gegner stehen unten in der Tabelle drin. Zwar sind derartige Aussagen nach 6 absolvierten Spieltagen noch etwas hinkend, dennoch kamen alle Gegner des SCP nicht gut aus den Startlöchern. Nur Siege können die angespannte Situation im Umfeld von Münster und den anderen Vereinen beruhigen.

Am Samstag kommt der FCM an die Hammer Straße und die Bilanz ist identisch mit der von Preußen Münster. Ein Sieg und ein Remis konnten beide Clubs erzielen, der Rest ging verloren. Zu wenig für diese Liga, sodass beide Clubs am Ende der Tabelle wiederzufinden sind. Preußen auf Platz 19 und Magdeburg auf Platz 18. Somit kommt es am Samstag im Preußenstadion zu einem Duell der Kellerkinder in Liga 3. Nur der bislang sieglose FSV Frankfurt, vergangene Saison aus Liga 2 abgestiegen, reiht sich hinter beiden Clubs als Schlusslicht ein.

Immer was los…

In der letzten Saison trafen die Preußen zum ersten Mal in der 3. Liga auf den 1. FC Magdeburg. Nur in Saison 2001/2002, damals Regionalliga Nord, gab es schon einmal das Aufeinandertreffen des SCP auf den FCM. Vergangene Saison waren es für die Adlerträger allerdings zwei bittere Pillen. Zunächst verlor man das Auswärtsspiel in Magdeburg vor einer großen Kulisse. Preußen begann gut, die Tore erzielte aber der FCM. Zudem war es das Spiel, an dem sich die Magdeburger Fans spontan entschlossen, einen 20 minütigen Wechselgesang zwischen allen drei Tribünen im Stadion abzuliefern (Spielbericht: „Seht ihr Münster so wird das gemacht“). Nicht nur für die Mannschaft war es damals ein bitteres Spiel. Auch die zahlreich angereisten Preußen Fans mussten sich auf den Rängen dieser Masse und Lautstärke geschlagen geben.

 

Im Rückspiel verloren die Preußen erneut. Dieses Mal aber ziemlich bitter, da Beck mit dem 1:2 kurz vor Schluss dann doch noch für den Erfolg von Magdeburg an der Hammer Straße sorgen konnte. 8.000 Zuschauer, darunter 1100 aus Magdeburg, sahen ein Spiel, welches zwei Sieger verdient hätte. Doch das besondere an diesem Duell waren eher die Entscheidungen im Vorfeld und der massive Polizeieinsatz, wie ihn nur Münsteraner und Osnabrücker aus dem Derby kennen. Schon im Vorfeld wurde den Magdeburger Fans verboten, Doppelhalter, Zaunfahnen, Banner, Fahnen und Transparente mit ins Stadion zu nehmen. Begründet wurden die Einschränkungen für die Gästefans mit ernst zu nehmenden Hinweisen der Magdeburger Polizei- und Ordnungsbehörden auf den „massiven Einsatz von Pyrotechnik“, welche sich am Ende als unwahr und total überzogen herausstellten. Auch am Gästeblock selbst erwartete die Magdeburger ein enormes Polizeiaufgebot samt Wasserwerfer. Insgesamt waren an diesem Spieltag 3 Stück im Einsatz.

Auch heute stellen sich die FCM-Fans noch die Frage, warum man hier so überzogen aufmarschieren musste. Dieser Kick ist vielen Magdeburgern bis heute in Erinnerungen geblieben, was auch eine Frage zeigt, die uns gestern im Gespräch (Podcast) mit dem FCM-Blog “NURDERFCM” gestellt wurde. Zum Podcast: Episode 10: Wundertüte Krisengipfel

Zudem ist die Vorfreude auf Münster sehr groß, was folgender Tweet eines FCM-Anhängers zeigt ;)

 

Beide Teams mit Schwächen

Wohin die Reise geht würden beide Verein, Trainer und Teams nur zu gerne jetzt schon wissen. Fest steht, dass nur ein Sieg wirklich brauchbar ist. In Münster sind nach wie vor Probleme in der Defensive, im Pressing und im Spielaufbau (siehe Video) vorhanden. Dadurch werden kaum Torchancen herausgespielt, die die Defensive entlasten könnte. Somit stellt der SCP zusammen mit Hansa Rostock zurecht die schlechteste Offensive der Liga. Auch das 1:0 gegen Halle reichte nicht aus, um etwas zählbares mitzunehmen. Zunächst nutzte Preußen seine Chancen nicht, dann kam der Doppelschlag vom HFC kurz vor der Pause der ausreichte, um die Preußen ohne Punkte nach Hause zu schicken.

Horst Steffen jedenfalls hofft indes auf die Rückkehr von Amaury Bischoff, Ole Kittner und Denis Mangafic. Da es keine negativen Meldungen zu diesen Personalien gab, könnten Einsätze bei allen Kandidaten möglich sein.

 

Bei Magdeburg ist vor allem die Chancenauswertung ein Thema, welches die Fans und den Trainerstab um Jens Härtel beschäftigt. Auch im letzten Spiel des FCM gegen den 1. FSV Mainz II, gegen die unsere Adlerträger in dieser Saison mit 1:0 siegten, nutze Magdeburg seine Chancen nicht und stand am Ende mit leeren Händen da. Seit nun mehr fünf Pflichtspielen warten die Magdeburger auf einen Sieg. Den bisher einzigen 3er konnte das Team von Trainer Härtel Anfang August gegen den falschen SCP einfahren. Damals gewann man das Heimspiel deutlich mit 3:0.

Interessant ist diese Offensivschwäche vor allem, weil der FCM mit Christian Beck einen echten Knipser vorne drin stehen hat. Allein in der letzten Saison war Beck mit 19 Toren aus 38 Spielen zweitbester Torschütze der Liga hinter Justin Eilers von Dynamo Dresden. In dieser Saison ist Beck nicht schlechter unterwegs und alleine schon erfolgreicher vor dem Kasten, als die gesamte SCP-Mannschaft zusammen. In 4 Spielen netzte der Stürmer vom FCM bereits 4 Mal ein.Es hängt in dieser Saison immer wieder an Beck. Trifft er nicht, gab es bis auf einen Punkt nichts weiter zu holen. Hoffentlich bleibt er auch am Samstag erfolglos.

Eine andere Personalie beim FCM ist Maurice Exslager, der in der Vergangenheit schon einige Male beim SC Preußen im Gespräch war. In 5 Spielen bliebt dieser bislang erfolglos. Am Ende wohl gut, dass er nicht den Adler auf der Brust trägt.

Am Samstag werden beide Mannschaften versuchen keine Fehler zu machen, sodass damit zu rechnen ist, dass eher die Sicherheit bei beiden Teams im Vordergrund stehen wird. Somit dürften Schlagabtäusche und Torszenen Mangelware sein. Ein 1:0 würde immerhin schon reichen, um sich in der Tabelle etwas besser positionieren zu können. Hoffen wir, dass sich die Adlerträger nach der Schlappe in Halle wieder vollends regeneriert haben und am Wochenende Vollgas geben.

NUR DER SCP!


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