//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

Nächstes Kellerduell in Frankfurt

Vorschau - FSV Frankfurt

Durch die Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg haben es die Adlerträger verpasst, sich im Keller der 3. Liga ein wenig Luft zu verschaffen. Viel Zeit zum Luft holen bleibt aber auch nicht. Denn bereits am Mittwoch geht es gegen den Absteiger FSV Frankfurt in der englischen Woche weiter. Dabei trifft der SC Preußen Münster auf zwei alte Bekannte…

Mit Heitmeier und Ornatelli gegen die Preußen

Im Jahr 2014 wechselte Marc Heitmeier von FSV Frankfurt aus der 2. Liga an der Hammer Straße. Nach zwei mehr oder weniger sportlich guten Jahren verschlug es ihn im Sommer zunächst mit Rogier Krohne aus Münster nach Holland zum FC Emmen. Völlig überraschend löste er seinen Vertrag jedoch dort wieder auf und wechselte zurück nach Hessen zum FSV, der dieses Jahr nach dem Abstieg ebenfalls in der 3. Liga antritt und am Mittwoch mit Preußen um die Punkte kämpft. Ein weiterer alter Bekannter in Reihen des FSV ist Massimo Ornatelli. Nachdem er im westfälischen Umkreis nahezu jedes Team (Dortmund II, Paderborn, Bielefeld II, Münster) und einen kleinen Abstecher nach Niedersachsen zu den Lila-Weißen gewagt hatte, spielt er nun erstmals südlich der Dortmunder Stadtgrenze für einen Verein. In Münster stets eine umstrittene Personalie, konnte er nun als einer der wenigen in einer zusammengewürfelten neuen Mannschaft überzeugen.

Beide Teams mit Verletzungssorgen

Beim SC Preußen häufen sich die Verletzungssorgen. Neben Amaury Bischoff und den Langzeitverletzten Philipp Hoffmann und Simon Scherder gesellte sich nun auch noch Stephane Tritz ins Lazarett. Bei ihm besteht jedoch Hoffnung, dass er am Samstag gegen Werder Bremen II erneut auf dem Platz steht. Dafür könnte Denis Mangafic zurück in den Kader rutschen. Ob er nach längerer Pause ein Kandidat für die Startelf sei, ließ Horst Steffen am Dienstag noch offen. Ansonsten könnte es dünn werden auf der Rechtsverteidigerposition. Ebenfalls halbwegs genesen ist Ole Kittner. Die späte Nachverpflichtung kam bisher noch nicht zum Einsatz für die Preußen, könnte aber die Reise nach Frankfurt ebenfalls mit antreten.

Beim FSV fehlen neben den jungen Leon Hammel und Nahom Gabru auch die höherklassig erfahrenen Yannick Stark und Adil Chihi. Stark kam vor der Saison aus Darmstadt und sollte auf der Sechserposition der wackeligen Defensive Halt geben. Aufhorchen ließen die Verpflichtungen des FSV auf den Außenverteidigerpositionen. Mit über 250 Bundesligaspielern im Gepäck kam Patrick Ochs in den Frankfurter Stadtteil Bornheim. Zudem konnte man sich die Dienste des ebenfalls mit vielen 1. und 2. Ligaspielen erfahrenen Sebastian Schachten sichern. Mit Maurice Deville kam vom 1. FC Kaiserslautern ein bulliger Stürmer der die Preußen-Defensive am Mittwoch Abend im Frankfurter Volksbank Stadion fordern wird.

Sieg gegen sieglose Frankfurter holen!

Während die Preußen im Heimspiel gegen Mainz 05 II zumindest einen Sieg in der noch jungen Saison bejubeln durften, konnte der FSV sowohl in der Liga, als auch im DFB Pokal noch keinen Sieg feiern. Wie die Preußen haben auch sie nur vier Punkte, diese entstanden jedoch durch vier Unentschieden. Es bleibt zu hoffen, dass die Frankfurter auch am Mittwochabend weiterhin sieglos bleiben und der SCP endlich den ersten Auswärtssieg seit fast 5 Monaten (man berücksichtige jedoch die Sommerpause) holt. Bei der möglichen Aufstellungen spekuliert der Kicker zwei Wechsel in der Startelf. Sinan Tekerci könnte nach ausgeheilter Oberschenkelverletzung zurück in die Startelf kehren. Zudem mutmaßt das Sportmagazin, dass Jeron Al-Hazaimeh in Innenverteidigung Sebastian Mai ersetzen könnte. Eine gewagte These, wobei Al-Hazaimeh in der Innenverteidigung durchaus eine Alternative darstellen könnte.

Individuelle Fehler abstellen!

Das Hauptmanko dieser Saison sind die individuellen Fehler. In so vielen Partien (Osnabrück – Al-Hazaimeh; Rostock – Al-Hazaimeh/ Mai; Halle – Jordanov; Magdeburg – gesamte Defensive) entschieden sich die Spiele durch Geschenke der Adlerträger. Offensiv kommt der SCP langsam ins Rollen. Jesse Weißenfels und Adriano Grimaldi konnten gemeinsam in den letzten drei Spielen immerhin vier Treffer erzielen und harmonieren immer besser. Michele Rizzi zeigte gegen Magdeburg seine beste Saisonleistung. Auch hier muss man Horst Steffen loben. Er hat erkannt, dass Rizzi insbesondere seine Stärken in der Offensive hat. Die zwei Assists am Wochenende sprechen dafür. Ein Spieler der sich zwischen die Innenverteidiger fallen lässt, um das Spiel aufzubauen ist er einfach nicht. Die Rolle des “abkippenden Sechsers” hat er nun abgelegt, Danilo Wiebe spielt die Rolle des alleinigen Abräumers auch nicht fehlerfrei, aber ist zumindest immer mit 100% Einsatz dabei. Es gab genug Fans, die forderten, dass man auf jüngere Spieler setzen muss. Nun tut der SCP dies. Wiebe, Schweers oder Mai sind alles junge Burschen. Mit Sicherheit täte ihnen allen ein erfahrener Spieler gut, aber man muss derzeit nun mal das Beste aus der Situation machen. Somit müssen sich die Spieler in diese Situation kämpfen. Dennoch werden sie aus dieser bescheidenen Situation aktuell ihre Lehren ziehen und hoffentlich dran wachsen. Mit ein paar Erfolgserlebnissen im Gepäck werden diese Jungs uns noch viel Freude bereiten, dessen bin ich mir sicher. Am Mittwoch ist dann nach den spielerisch durchaus akzeptablen Leistungen in Halle und gegen Magdeburg dann hoffentlich auch das Quäntchen Glück dabei. Dann heißt es auch für uns wieder:

NUR DER SCP!


Jetzt mitdiskutieren bei uns im Preußen-Forum – Thread – FSV Frankfurt – SC Preußen Münster

Links zum Spiel

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.