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November Serie im Dezember fortsetzen

Vorschau - Chemnitzer FC

Zwei Heimspiele in Folge an einem Freitagabend – wann gab es das zuletzt? An diesem Freitag ist der Chemnitzer FC zu Gast im Preußenstadion. Die Mannschaft von Trainer Sven Köhler befindet sich seit Wochen im Aufwind und reist als Tabellendritter an die Hammer Straße. Doch auch die Adlerträger konnten in den letzten drei Ligaspielen jeweils dreifach punkten und somit in der Tabelle klettern. Ein spannendes Match: Flutlicht, Freitagabend, Mottekstrehle – Ausreden gibt keine, Münster gehört ins Stadion – der SC Preußen braucht euch!

Zwickau darf nur ein Ausrutscher gewesen sein

2016/2017 - 17. Spieltag - Preußen Münster - Chemnitzer FC

2016/2017 – 17. Spieltag – Preußen Münster – Chemnitzer FC

Osttriathlon Teil drei: Nachdem man in den letzten beiden Wochen die Partien gegen Rot-Weiß Erfurt und gegen den FSV Zwickau erfolgreich gestalten konnte, wartet mit den Sachsen aus Chemnitz der nächste Verein aus dem Osten der Republik. Erfolgreich war gegen Zwickau jedoch nur das Ergebnis mit 1:0. Insbesondere die zweite Hälfte dort darf nur ein Ausrutscher gewesen sein, sonst endet es am Freitag gegen abgezockte Chemnitzer relativ böse. Ein Frahn, in derzeitiger Topform, wird sich die Chancen der Zwickauer nicht entgehen lassen. Dennoch muss einem am Freitag trotz der großen Diskrepanz zwischen den Tabellenplätzen nicht Angst und Bange werden. Möhlmann scheint den Preußen nämlich wieder Selbstbewusstsein eingehaucht zu haben. Eine andere Körpersprache und dazu bedingungsloser Kampf sind in dieser Liga absolut notwendig, das scheint die Mannschaft nun auch auf dem Platz verstanden zu haben. Chemnitz konnte zuletzt ebenfalls gegen Rot-Weiß Erfurt gewinnen, wenn auch nur mit 2:1. Auch gegen Holstein Kiel gab es, wie auch für die Preußen, ein 2:2 Unentschieden.

Massig Zweitligaerfahrung im Anflug

In Chemnitz geht man gerne shoppen. Teure Spieler, dabei nur ein Auge auf das Budget und schwups hat man einen Schuldenhaufen. Doch an anderen Orten hilft die Stadt aus. Beim SCP undenkbar, äußerte sich der Oberbürgermeister Lewe  in dieser Woche mal wieder in gewohnt schäbiger Art über die Preußen. Doch zurück zum Sport: Jopek, Mast, Reinhardt, Grote, dazu im Winter noch Bittroff und Frahn. Alle kamen aus der zweiten Liga nach Chemnitz. Dazu kombiniert, etablierte Drittligakräfte wie Anton Fink, Kevin Conrad oder Tim Danneberg und man hat wohl eine der teuersten, aber auch besten Mannschaften der 3. Liga. Jener Fink fehlte der Mannschaft von Sven Köhler am vergangenen Wochenende, soll am Freitagabend jedoch wieder fit sein. Fink ist derzeit führender in der Torschützenliste (historisch in der 3. Liga und auch in dieser Saison) und harmoniert dabei prächtig mit Frahn. 17 Saisontore stehen für die beiden Angreifer gemeinsam zu Buche, der absolute Spitzenwert in der 3. Liga. Im hinteren Teil der Mannschaft wiegt jedoch der Ausfall von Marc Endres schwer. Ihn wird aller Voraussicht nach Jamil Dem ersetzen.

Auf Seiten der Preußen wartet mit Frahn und Fink mehr als Schwerstarbeit auf Max Schulze Niehues, Sebastian Mai und Ole Kittner. Flankiert werden die beiden Innenverteidiger dabei wohl von Stephane Tritz und Jeron Al-Hazaimeh. Im defensiven Mittelfeld darf sich erneut die laufstarke Kombo aus Danilo Wiebe und Benny Schwarz zeigen, auf der linken Offensivposition werden Mehmet Kara oder Jesse Weißenfels den gelb-gesperrten Sinan Tekerci ersetzen, hinter der einzigen Spitze, mutmaßlich Tobias Warschewski darf Michele Rizzi seine aufsteigende Form weiterhin gerne fortsetzen. Tobias Rühle könnte bei einem Startelfeinsatz wieder die rechte Seite umpflügen und einem alten Bekannten das Leben schwer machen…

Wiedersehen mit Dennis Grote

Dennis Grote schnürte mehrere Jahre die Fußballschuhe an der Hammer Straße und wechselte im Sommer aus Duisburg nach Sachsen. Doch ist er nicht der einzige Spieler am Freitag, der schon für beide Vereine auflief. Jeron Al-Hazaimeh wechselte aus der Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf an die Chemnitzer Gellertstraße. Dort wurde er jedoch von einer Herzmuskelentzündung ausgebremst. Der Verein verhielt sich laut Al-Hazaimeh stets korrekt, dennoch waren die Chancen auf Einsätze nach seiner langen Ausfallzeit eher gering und so nahm er das Angebot der Sportfreunde Lotte an, von denen aus er im Sommer diesen Jahres nach Münster weiterzog. Auch bei ihm hat sich der Trainerwechsel gelohnt, die Leistungen werden nach seinem katastrophalen Anfang im Adlerdress stetig besser und das wirkt sich auf die gesamte Mannschaft aus, da Benny Schwarz als unermüdlicher Arbeiter im defensiven Mittelfeld für Stabilität sorgen kann. Dritter im Bunde der CFC-SCP & SCP-CFC Wechselei ist Sebastian Mai. Kaum vorstellbar, aber er agierte von 2013 bis 2014 tatsächlich nur in der zweiten Mannschaft der Chemnitzer. Auch er nahm den Umweg über die Regionalliga, ähnlich wie Al-Hazaimeh, und wechselte vom anderen Aufsteiger aus Zwickau zum SCP.

NUR DER SCP!


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