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Preußen gehen im Derby unter

24. Spieltag - Vorschau - SC Preußen Münster - VfL Osnabrück

Nach der Niederlage im Hinspiel sollte nun beim VfL Osnabrück endlich wieder ein Derbysieg für den SC Preußen Münster her, der nicht nur beim Blick auf die Tabelle sehr wichtig gewesen wäre. Doch letztlich kamen die Adlerträger deutlich mit 0:3 unter die Räder.

Bei der Ankunft am Osnabrücker Stadion, welches seit kurzem wieder offiziell „Bremer Brücke” heißt, wurden sofort die scharfen Einlasskontrollen sichtbar, die jedoch, im Vergleich zu den Derbys zuvor, sehr ruhig abliefen. Im Stadion angekommen gab es natürlich schon weit vor dem Anpfiff die üblichen Gesänge in Richtung der Gastgeber, die bereits in ordentlicher Lautstärke durch die Arena schallten. Die Osnabrücker Fans stiegen in diese Gesänge natürlich mit ein, sodass alles angerichtet war für ein spannendes Derby.

Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung der SCP fiel sofort auf, dass die beiden Neuzugänge Mirkan Aydin und Christian Müller von Beginn an spielen durften, während der Lichtblick der Hinrunde, Tobias Warschewski, zunächst auf der Bank Platz nehmen musste.

Das Spiel begann aus Sicht der Preußen sehr vielversprechend, denn die Jungs zeigten Biss und zwangen die Lila-Weißen immer wieder zu Fehlern. So waren die Münsteraner die erste halbe Stunde klar überlegen und allein Mirkan Aydin hätte bereits zwei Tore erzielen können. Doch inmitten der starken Phase der Gäste unterlief Sebastian Mai ein kapitaler Bock in der Abwehr, sodass Kwasi Okyere Wriedt die Führung für den VfL erzielen konnte. Plötzlich war ein deutlicher Bruch im Spiel des SCP zu erkennen. Plötzlich häuften sich die Fehler im Aufbauspiel und es ging von den Preußen bis zum Seitenwechsel keinerlei Torgefahr mehr aus.

Zur weiten Halbzeit kam dann Preußen-Talent Warschewski für Christian Müller ins Spiel, der mit einem Verdacht auf einen Handwurzelbruch ins Krankenhaus musste. Warschewski strahlte auch sofort Torgefahr aus und insgesamt wurden die Preußen wieder stärker und man merkte der Mannschaft an, dass sie das Derby nicht verlieren wollten. Insgesamt wirkten die Osnabrücker aber kaltschnäuziger und waren vor dem Tor einfach deutlich besser als unsere Preußen, sodass Rüzgar in der 57. Minute das 2:0 erzielen konnte, nachdem Wriedt in die Mitte zog und dabei erneut Sebastian Mai ganz schlecht aussehen ließ. Nur sechs Minuten später stand Wriedt plötzlich völlig blank im Strafraum und hämmerte den Ball per Direktabnahme gar zum 3:0 ins Netz. Dies war dann auch der Endstand, da in der Folge des Tores nicht mehr viel auf dem Rasen passierte.

Nach dem 0:3 war natürlich auch die Stimmung im Gästeblock, die zuvor durchaus ganz gut war, natürlich gedämpft. Die Ultras versuchten zwar bis zum Ende noch für eine gute Lautstärke zu sorgen, doch das gelang logischerweise kaum noch. Lediglich ein paar Hass-Gesänge in Richtung des VfL kamen noch einmal laut herüber, wobei besonders ein Wechselgesang der Osnabrücker, der von den SCP-Fans übertönt und zerstört wurde, noch einmal für ein wenig Erheiterung im Gästeblock sorgte.

Als die Mannschaft nach dem Spiel zu den 1.200 mitgereisten Fans kam, sah man dann aber endgültig allen Beteiligten die Fassungslosigkeit an. Einige Fans applaudierten zaghaft, andere pfiffen die Mannschaft aus, doch die meisten standen einfach nur wort- und regungslos dar.

Am kommenden Sonntag MÜSSEN gegen Hansa Rostock nun endlich wieder drei Punkte her, damit die Preußen die Abstiegsränge wieder verlassen. Sonst droht uns die wohl härteste Saison seit vielen Jahren…


Daten zum Spiel

SCP: Schulze Niehues – Tritz, Kittner, Mai, Al-Hazaimeh – Rühle, Wiebe, Rizzi, Tekerci (Grimaldi, 72.) – Müller (Warschewski, 46.), Aydin
Osnabrück: Gersbeck – Sangare, Appiah, Willers, Dercho – Heider, Syhre, Schulz, Hohnstedt (Arslan, 86.) – Rüzgar (Tigges, 75.), Wriedt (Engel, 85.)

Tore: 1:0 Wriedt (36.) 2:0 Rüzgar (57.) 3:0 Wriedt (63.)

Gelbe Karten: Willers, Heider, Hohnstedt / Wiebe, Tritz, Kittner

Zuschauer: 13.487

Schiedsrichter: Christian Dingert


Videos zum Spiel

 

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