//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

Siegesserie reißt in Wiesbaden

Preußen Münster Beitragsbild allgemein

Am ungeliebten Sonntags-Termin machten sich trotzdem immerhin etwa 500 SCP-Fans auf den Weg in die hessische Landeshauptstadt, in der Hoffnung den vierten Sieg in Folge des SC Preußen Münster zu sehen, wodurch sich die Preußen im Abstiegskampf einen Vorsprung von beruhigenden Puffer von acht Punkten geschaffen hätten. Für Verärgerung sorgte aber schon vor Spielbeginn die lange Wartezeit am Einlass, da dort viel zu wenig Ordner eingesetzt wurden und sich die Kontrollen somit lange hinzogen. Da der Bus der Linie 1906 aber zum Glück überpünktlich das Stadion erreichte, war man trotzdem noch früh genug an seinen Plätzen.

Die “Brita-Arena” selbst dürfte wohl eines der hässlichsten Stadien der Liga sein: Ein Stadion, welches nur aus Stahlrohr und Wellblech besteht, wirkt nun mal einfach trist und seelenlos. Auch die Sitzfarben erinnern nicht annähernd an den schwarz-roten SV Wehen, da diese auf Grund des Sponsors in blau-weiß gehalten sind. In unserem heimischen Preußenstadion fühle ich mich dann doch wohler, als in solch einem Stahlkasten ;)
Da wie immer aber nur wenig Heimfans im Stadion waren und die Wiesbadener Kurve quasi nicht zu hören war, konnten die anwesenden Münsteraner aber immerhin für eine echte Heimspielatmosphäre sorgen und phasenweise zog sogar der gesamte Gästeblock voll mit und auch das obligatorische “Alle zusammen für Preußen Münster” mit der Mannschaft schallte nach der Niederlage brachial laut durch die Arena.

Nun aber zum Sport: Den Schwung der letzten siegreichen Partien konnten die Preußen nicht mit nach Wiesbaden nehmen, sodass die Gastgeber über das gesamte Spiel klar spielbestimmend waren. Die Wehener brauchten aber trotzdem vergleichsweise lange, um erstmals gefährlich vor das Preußentor zu kommen, doch in der 18. Minute wurde Schulze-Niehues nach einem Kopfball von Schäffler dann auch richtig gefordert und parierte glänzend. Zwei Minuten später war unser Schnapper erneut zur Stelle, nachdem Andrich den Abschluss gesucht hatte. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel und es ging mit einem aus Preußen-Sicht sehr schmeichelhaften 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel leider nicht und den Adlerträgern fehlte irgendwie der letzte Biss. Nur dank der vielen guten Paraden des bärenstarken Schulze-Niehues und der Latte blieb es vorerst beim 0:0. Zudem hatten die Preußen noch Glück, als Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann ein Tor des SV Wehen Wiesbaden auf Grund einer Abseitsstellung nicht gab. Am Ende kam es dann aber, wie es kommen musste, wenn nach vorne nichts geht: In der 89. Minute flankte Ex-Preuße Marc Lorenz in die Mitte, wo kein Preuße wusste, was er mit dem Ball machen sollte, sodass Al-Hazaimeh die Kugel letztendlich in das eigene Tor beförderte.

Da trotz der Niederlage noch immerhin fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze bestehen, ist diese Niederlage sicherlich kein Beinbruch, allerdings müssen am Mittwoch gegen Lotte wieder drei Punkte her, sonst stehen die Preußen wohl wieder richtig unten drin.

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!


Daten zum Spiel

SCP: Schulze Niehues – Tritz, Schweers, Mai, Al-Hazaimeh – Wiebe – Rühle (Stoll, 81.), Braun (Warschewski, 74.), Rizzi, Kobylanski (Tekerci, 60.) – Grimaldi
Wiesbaden: Kolke – Funk (Mrowca, 28.), Dams, Ruprecht, Mintzel – Andrich, Pezzoni – Schwadorf (Schnellbacher, 69.), Blacha (Mayer, 79.), Lorenz – Schäffler

Tore: 0:1 Al-Hazaimeh (ET, 89.)

Gelbe Karten: Andrich / Braun, Mai, Warschewski

Zuschauer: 2.429

Schiedsrichter: Guido Winkmann


Videos zum Spiel

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.