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Lotte zu Gast im Preußenstadion

Vorschau - SF Lotte

Am Sonntag leitete der SC Preußen Münster seine englische Woche mit einer späten 1:0-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden ein. Es war insgesamt aber glücklich für die Adlerträger, dass es hier bei einem Gegentor geblieben ist, da die Hausherren doch viele Chancen verzeichnen konnte und oft an Maximilian Schulze Niehues scheiterten. Dennoch darf man nicht alles schlecht reden. Wer nun dachte, wir marschieren nach drei Siegen Spiel zu Spiel durch die Reihen der Gegner, hat einfach keine Ahnung von Fußball. Wenige Mannschaften in dieser Liga haben eines – Konstanz. Daher ist es eben so, dass es kein wirkliches Mittelfeld gibt, wobei sich diese Situation durch die schlechten Leistungen von Paderborn und Frankfurt etwas entschärft hat. Daher halten wir es wie unsere Auswärtsfahrer im Block in Wiesbaden und sagen: (weiter) „ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!”

https://twitter.com/Preussen06/status/848543782459060226

Jetzt geht es in den zweiten Teil dieser englischen Woche. Am Mittwoch kommen die Lotteraner vom Autobahnkreuz an die Hammer Straße und werden versuchen, ihren Negativ-Lauf zu stoppen. Seit der DFB-Pokal-Pleite gegen Borussia Dortmund, konnte man in den darauf folgenden fünf Spielen keinen einzigen Sieg einfahren; nur zwei magere Punkte bedeuten einen Fall in der Tabelle auf Platz 10. Noch am 26. Spieltag belegte man mit einem Spiel weniger Platz 3 der dritten Liga.

Aus dem Spielrhythmus

Woran es liegt, dass die Sportfreunde Lotte in den letzten Wochen so viele Federn hat lassen müssen, wüsste Trainer Ismail Atalan nur zu gerne. Das dies alles mit dem BVB zu tun hat, daran darf man zweifeln. Torlos und sieglos seit fünf Partien zeigt auch, dass im Moment die Luft raus ist. Der Spielrhythmus ist nach den Nachholbegegnungen durch die Spielausfälle, englische Wochen und Verletzungen von Leistungsträgern sowie Sperren verloren gegangen. Insbesondere Kevin Pires-Rodrigues dirigierte das Mittelfeld am Autobahnkreuz in Kombination mit André Dej hervorragend, nach einem Innebandriss muss er nun jedoch langfristig pausieren. Atalan beschrieb die zuletzt gezeigte Leistung gegen den VfR Aalen als „Freundschaftsspiel” und war sichtlich enttäuscht von dem, was seine Elf geboten hatte. Verwunderlich, da Lotte nach der Fairplaytabelle mit Abstand die härteste Gangart auf den Platz zurücklegt. 91 gelbe, 5 gelbrote und 2 rote Karte bedeuten den letzte Platz für die Treter aus Lotte. Mit Alexander Langlitz und Nico Neidhart dürften am Mittwoch zwei Akteure auf dem Platz stehen, die bereits neun oder mehr Verwarnungen kassierten. Mit Pires-Rodriguez (11) und Matthias Rahn (9) fehlen zwei Akteure verletzt, bzw. gesperrt. Apropos Tretertruppe, diesen Namen verdiente man sich am Autobahnkreutz vor kurzem in einem Artikel, wonach Atalan glaubt, dass seine Mannschaft als Tretertruppe dargestellt worden sei und deswegen gegen Aalen kaum Widerstand gezeigt habe. Lustig und eine der besten Ausreden, die man in dieser Liga seit langem gehört hat.

Schwarz kehrt zurück

Auf Preußenseite ist Benny Schwarz kein Kind von Traurigkeit. Hier eine Gelbsperre, dort eine Rotsperre. Nun dürfte er am Mittwoch zurückkehren. Die Pausen in Form von Sperren kommen dem Linksfuß jedoch auch zugute. Aufgrund anhaltender Knieprobleme nutzt Schwarz die Zeit immer, um sich zumindest ein wenig zu regenerieren. Ansonsten kehrt Ole Kittner nach einer schwachen Partie von Sebastian Mai gegen Wiesbaden zurück in die Startelf. Abzuwarten bleibt, wer die linke Seite vor Jeron Al-Hazaimeh beackern darf. Dieser möchte im zweiten Anlauf die ehemaligen Kollegen besiegen, nachdem es im Hinspiel eine bittere Niederlage gab. Die gesamte Preußen-Defensive hatte Bernd Rosinger damals zum Wandertag eingeladen, dieser bedankte sich und netzte entschlossen ein, nachdem er fünf Adlerträger stehen ließ.

Möhlmann-Debüt im Hinspiel

2016/2017 - 31. Spieltag - Preußen Münster - Sportfreunde LotteAcht Punkte hatte der SCP bis zum Hinspiel gesammelt. Dabei blieb es auch nach dem Spiel gegen Lotte. Dennoch hat sich der Punkteschnitt unter Möhlmann stabilisiert. In nunmehr 19 Spielen holte die Möhlmann-Elf 29 Punkte. Hochgerechnet auf eine Saison macht das 58 Punkte, womit man sich im vorderen Mittelfeld einfinden würde. Auffällig ist dabei, dass die Preußen kaum bis nie unentschieden. Lediglich gegen Duisburg, Wiesbaden, Kiel und Halle (alles Heimspiele) gab es eine Punkteteilung. Gegen Lotte soll am Mittwochabend unter Flutlicht aber nichts geteilt werden und keine Geschenke verteilt werden. Ostern ist schließlich erst eine Woche später. Maximal möchte man dem Gegner frühzeitig ein Ei ins Nest legen.

Zu Hause ist der SCP noch ungeschlagen in diesem Kalenderjahr. Damit dies auch gegen den Nachbarn aus Lotte so bleibt, müssen nicht nur die Spieler an das Spiel gegen Aalen anknüpfen, sondern auch die Fans. 7100 Zuschauer war eine stattliche Kulisse, am Mittwochabend darf es erneut keine Ausreden geben. Seit Wochen wird bei Heim- wie bei Auswärtsspielen skandiert: “ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUßEN MÜNSTER”. Also: nicht nur quatschen, sondern auch machen. MÜNSTER GEHÖRT AM MITTWOCH INS STADION! Ein weiterer Heimsieg wäre ein erneut riesiger Schritt in Richtung Klassenerhalt, die Konkurrenz aus Paderborn (in Halle) und Frankfurt (in Zwickau) hat knifflige Aufgaben vor sich. Am Mittwoch erstmals in offizieller Funktion Gast im Preußenstadion dürfte dann der neue Sportdirektor und Geschäftsstellenleiter in Personalunion sein.

Malte Metzelder tritt seinen Dienst an

Malte Metzelder, Nachfolger des im November 2016 ausgeschiedenen Carsten Gockels, hat heute seinen Dienst an der Geschäftsstelle angetreten. Wir wünschen einen guten Einstand!

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUßEN MÜNSTER!


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