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Ein Sieg muss her!

Bereits am Freitag geht es für den SC Preußen Münster weiter. Bedeutet, viel Zeit zum Aufarbeiten der Niederlage in Meppen blieb nicht. Mit den Würzburger Kickers kommt die Mannschaft der Stunde an die Hammer Straße. Doch bevor wir uns dem Sportlichen zuwenden, machen wir noch einen kurzen Abstecher neben den Platz.

Neuzugänge fraglich – wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bestätigt

Offiziell ist kein Geld da. Der SC Preußen Münster musste zunächst ein dicke Liquiditätslücke  schließen. Laut neusten Aussagen ist dies wohl geglückt und es gibt in dem Bereich positive Signale vom DFB. Von Verbandsseite wurde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des SCP bestätigt, was eine Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bis 30.06.2018 gewährleistet. Klingt gut. Dennoch birgt dieses Finanzloch, was nun geschlossen wurde Gefahren, da somit für Neuzugänge keine weiteren Mittel mehr zur Verfügung stehen. Mit neuen Geldern durch die Ausgliederung, wird erst zur kommenden Spielzeit gerechnet.

Für den SC Preußen bedeutet dies sehr wahrscheinlich, dass es bis zum 31. Januar keine Neuzugänge mehr zu vermelden gibt und man mit dem aktuellen Kader, die Spielzeit in der 3. Liga schaffen muss. Der Tenor von den Offiziellen ist natürlich kämpferisch. Keiner zweifelt daran, dass die Mannschaft den Klassenerhalt in Liga 3 nicht schaffen würde. Auf Fanebene sieht dies wahrlich anders aus. Glaubt man den Meinungen zahlreicher Fans im Umfeld, im Social-Media Bereich oder in den Foren, so hat der Kader kein Format für die 3. Liga. Selbst Westline schrieb in einem Artikel: „Chancen sind durchaus da, aber das Toreschießen wird diese Mannschaft nicht mehr lernen.” (Zum Artikel)

Ohne Tore kaum Punkte und somit Abstieg. Schauen wir mal, ob das Team Taten folgen lassen kann, um diese Aussage zu widerlegen.

Würzburg verlor im Hinspiel gegen Körber

An so ein Spiel kann man sich noch gut erinnern. Mit gefühlten 20 Torchancen konnten die Würzburger Kickers im Hinspiel zu Hause gegen die Preußen aus Münster nichts holen. Dies lag zum Einen an den kläglich vergebenen Chancen, aber vor allem an Nils Körber, der mehr als nur eine Glanzparade zeigte. Zudem kamen einige Aluminium hinzu, wodurch den Würzburgern ein Treffer verwehrt blieb. Am Freitag wird der SCP nicht so viel Glück haben, denn es scheint, als wäre das gesamte Saisonglück damals im Hinspiel aufgebraucht worden.

Seit November ohne Punktverlust

Es gibt wahrlich jovele Gegner in der Liga. Die Würzburger Kickers gehören allerdings leider nicht dazu. Sammelte man in den ersten 14 Pflichtspielen nur magere 10 Punkte und bekam ordentlich auf die Nuss, holte das Team von Michael Schiele seit November alle Punkte, die zu vergeben waren. Seit November sind die Kickers aus Würzburg ohne Punktverlust in der 3. Liga unterwegs. Bedeutet: 21 Punkte aus den letzten sieben Spielen. Insgesamt blieben die Würzburger zwischen Januar und Ende August ohne einzigen Dreier, was dann auch den zwischenzeitlichen Abstieg auf der 2. Liga bedeutete.

Die Gründe für den Aufschwung sind der Torwartwechsel und die stabilere Abwehr. Nur drei Gegentore verzeichnete die Defensive in den letzten sieben gewonnenen Partien. Die Umstellung auf eine Dreierkette hinter einem kompakten Mittelfeld zeigt Wirkung. Dies gibt den Rothosen aus Würzburg noch mehr Sicherheit. Die Serie als Solches tut ihr übriges. Zum Vergleich: In den vorherigen Spielen, kassierten die Kickers 28 Gegentreffer.

Königs – Müller – Drewes

Der SC Preußen wird am Freitag auf einige Ex-Preußen treffen. Marco Königs, Felix Müller und Patrick Drewes stehen allesamt in Lohn und Brot bei den Kickers. Letztgenannter hat den Torwartwechsel erwirkt und die alte Stammkraft, Wolfgang Hesel, aus dem Tor verdrängt.

Felix Müller, der noch in Münster als linker Verteidiger aufgestellt wurde, hat bei Würzburg die Postionen im Mittelfeld gefunden. Ob als Linksaußen oder im zentral offensiven Mittelfeld, Müller ist zu einer wichtigen Komponente im Spiel der Rothosen geworden. Vor allem im offensiven Mittelfeld steuert Felix Müller zum Erfolg bei. Sechs Vorlagen und zwei Tore bestätigen seine Leistungen in zentraler Position.

In Sachen Neuzugängen vermeldeten die Rothosen am heutigen Donnerstag die Verpflichtung von Mittelfeldmann Fabio Kaufmann. Kaufmann kann alle Positionen auf der rechten Seite ausführen, dürfte aber für das Gastspiel in Münster noch keine Option sein. Trennen möchten sich die Kickers hingegen noch von Marvin Kleihs, Ioannis Karsanidis und Björn Jopek.

Braun & Wiebe gesetzt – Warschewski hinten dran

Unter Benno Möhlmann und Horst Steffen spielten Sandrino Braun und Danilo Wiebe eine untergeordnete Rolle und kamen nur unregelmäßig zu Einsätzen. Bei Marco Antwerpen scheint dies im Moment ein anderer Fall zu sein. Laut Aussagen in der Bild sind beide Spieler gesetzt und werden auch gegen Würzburg auflaufen. Nils Körber bleibt trotz des Patzers beim 1:0 gegen Meppen im Kasten, muss sich aber laut Antwerpen vor dem, ihm im Nacken sitzenden, Max Schulze Niehues, hüten.

Der gegen Meppen auffällige Martin Kobylanski wird wohl erneut auf der Bank platz nehmen müssen. Sein Problem: Er ruft die Leistung immer nur sporadisch ab und kann diese nicht auf einem konstanten Level halten. Im Sturm wird Adriano Grimaldi auf Torejagd gehen. Tobias Warschewski ist momentan nur eine Option von der Bank. Laut Antwerpen ist Tobias Warschewski „momentan in vielerlei Hinsicht hinten dran, sollte die ganze Sache ernsthafter angehen. Dafür muss er gehörig Gas geben.

Insgesamt stehen die Zeichen nicht auf Veränderungen in der Startelf im Vergleich zum Spiel in Meppen. Vielleicht ist es aber auch das, was den Preußen fehlt. Eine konstante Stammelf, die nur immer auf einigen wenigen Positionen rotiert.

Nicht dabei sein werden Benjamin Schwarz, der weiterhin langsam an die Mannschaft herangeführt werden soll und Sebastian Mai, dessen Gesäßmuskel-Entzündung nicht abgeklungen ist. Er wird wohl weitere Wochen ausfallen und kann weder individuell Trainieren noch beim Mannschaftstraining dabei sein.

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Kein Support

Die Mannschaft wird am Freitag ohne die Unterstützung der Ultras auskommen müssen. Ein organisierter Support ist nicht geplant und wird wohl auch in den kommenden Spielen Mangelware im Block bleiben. Man muss sich nun selbst sortieren und schauen, wohin die Reise geht.

Die Preußen können in den nächsten beiden Heimspielen gegen Würzburg und Erfurt viel erreichen und wichtige Punkte sammeln. Morgen Abend wissen wir, ob der Start geglückt ist.

Pfeifen wird die Partie im Übrigen Dr. Robert Kampka. Der Bundesliga-Schiedsrichter pfiff die Adlerträger zuletzt beim Auswärtsspiel im Februar 2016. Gegner damals? Die Würzburger Kickers. Damals endete die Partie leider 3:0 für die Heimmannschaft. Sollte dies am Freitag erneut geschehen, dürfte wohl der ein oder andere Seegershenkel mehr über die Theke gehen. ;-)

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!

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