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Heimsieg – Münster schlägt Rostock mit 2:0

2017/2018 - Spielbericht - SC Preußen Münster - FC Hansa Rostock - 2:0
Heimsieg – Münster schlägt Rostock mit 2:0

Auch im dritten Heimspiel des Jahres war der SC Preußen Münster gegen den FC Hansa Rostock erfolgreich. Mit 2:0 besiegte das Team von Trainer Marco Antwerpen vor 8.310 Zuschauern die Kogge mit einer erneut sehr starken Vorstellung. Martin Kobylanski und Simon Scherder trafen für die Adlerträger und verschaffen dem SCP dadurch noch mehr Luft zur Abstiegszone.

Antwerpen baut um

Lösungen mussten aufgrund der Ausfälle von Moritz Heinrich und Danilo Wiebe gefunden werden. Marco Antwerpen entschied sich, wie gegen Würzburg schon, für eine Dreierkette mit Lion Schweers, Simon Scherder und Ole Kittner, die sich durch Fabian Menig und Jeron Al-Hazaimeh zur Fünferkette beim gegnerischen Ballbesitz umformiert. Grimaldi durfte wieder von Beginn an ran, wofür Michele Rizzi zurück auf der Bank platz nehmen musste.

In der Leistung machte sich dies nicht bemerkbar, denn die Preußen zeigten erneut über 90 Minuten ihr Heimgesicht. Lediglich in den aller ersten Minuten der Partie, drückten die Rostocker mit hohem Pressing und ließen die Adlerträger nicht so recht ins Spiel kommen. Viele Bälle wurden vom SCP in den ersten Momenten hastig ins Feld geschlagen und landeten beim FCH. Wirkliche Torraumszenen gab es in der Anfangsphase allerdings nicht.

So musste ein Schuss aus der Distanz her, den Martin Kobylanski in der 10. Minute aus guten 25 Metern im Giebel versenkte – Tor des Monats verdächtig. Es war die Zündung für noch bessere 80 folgende Minuten. Beim Torjubel eilte Kobylanski direkt zur Trainerbank und hielt da Trikot von Danilo Wiebe hoch – eine tolle Geste! Zudem muss man Philipp Hoffmann ein Kompliment machen, der sich auf der Seite gegen zwei Rostocker durchsetzte und so das Tor einleitete. Auch Schiri Gerach hatte die Situation durch Vorteil weiter laufen lassen und nicht abgepfiffen, obwohl er die Pfeife schon im Mund hatte – Respekt!

Münster immer besser – Rostock aus der Distanz

Das 1:0 gab viel Rückenwind und brachte enorme Sicherheit fürs Spiel des SCP. Die Preußen hatten die Partie nun fest im Griff. Jeron Al-Hazaimeh hätte in der 18. Spielminute zum 2:0 erhöhen können, doch Blaswich parierte stark. Von Rostock war spielerisch nicht mehr viel zu sehen. Der FCH versuchte es daher über Breier und Hißner aus der Distanz, was allerdings mehr nach Verzweiflung aussah und ungefährlich blieb. Auch Amaury Bischoff, der nach überstandener Verletzung wieder im Kader stand, blieb unauffällig. So ging es ohne größere Torchancen in die Kabine.

Nach der Pause wollte der FCH noch etwas bewegen und wirkte etwas präsenter als noch im ersten Durchgang. Die Chancen hatte aber der Sportclub. Erst war es Rühle in der 52. Spielminute der nach Ablage von Grimaldi das Tor nur knapp verpasste. Anschließend legte Kittner nach einer Flanke mit dem Kopf auf Simon Scherder ab, der das Kopfballduell gegen Hüsing gewann und ins linke Eck einnickte – 2:0!. Zwei Zeigerumdrehungen später hätte Adriano Grimaldi noch auf 3:0 erhöhen können, verpasste aber freistehend das Tor.

Rostock ohne Mittel

Rostock verlor den Spaß am Spiel und hatte keine Mittel um an den Anschlusstreffer zu kommen. Die Preußen blieben hochkonzentriert und ließen defensiv nichts anbrennen. Es war das Engagement der Preußen, das die Kogge letztendlich versenkte. Die beste Auswärtsmannschaft der Liga war geschlagen und der Matchplan von Marco Antwerpen ging vollends auf. So brachte der SC Preußen das Spiel über die Zeit und stand am Ende völlig verdient als Sieger fest. Für einen Tag ist man nun definitiv auf dem 12. Rang in der Tabelle und hat acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone – ein gutes Polster. Für Rostock ist diese Niederlage ein Dämpfer im Aufstiegsrennen in der Liga.

Banner und Kasse entwendet

Von Münster war es in Sachen Support sehr mau. Die Ultras waren nur noch vereinzelt vor Ort, weiterhin bleibt der aktive Support der Mannschaft aber eingestellt. Auch vom restlichen Teil des Stadions kam so gut wie nichts. Es herrschte über weite Teile der Partie eine richtige Friedhofsstimmung. Sehr schade, denn die Mannschaft hat einfach mehr verdient.

Auf der Rostocker Seite zeigte man wie gewohnt eine gute Performance im Block. Die negative Seite am Freitagabend war allerdings, dass die Kasse vom Bierwagen im Gästeblock entwendet wurde. Zudem gelang es Rostocker Anhängern, zwei Banner aus Block K zu entwenden. Der Sicherheitsdienst aus Münster soll hier laut Aussagen von einigen Fans nur zugeschaut und nicht eingegriffen haben. Die Stromkastenszene aus Block K ist hier betroffen. Anscheinend wurde aber nur ein Teil des Banners entwendet. Die SKS wird sich aber durch den Vorfall nicht auflösen, auch wenn dies wohl von einigen gefordert wird. Schwachsinn – macht weiter!

Die Preußen haben an diesem Spieltag vorgelegt und können beruhigt in die Regeneration gehen. Am kommenden Wochenende geht es für den SCP in Zwickau weiter. Ganz persönlich noch der Tipp von meiner Seite, wenn Ihr auf den Zaun klettern möchtet, denkt an gutes Schuhwerk mit Grip. Ich habe mich vor versammelter Kulisse in Block N schön blamiert und mich auf den Rücken gelegt – AUA! :)

Immer weiter SCP….

Alle zusammen für Preußen Münster!

Daten zum Spiel

SCP: Schulze Niehues – Schweers, Kittner, Scherder – Menig, Braun, Kobylanski (Rizzi, 76.), Al-Hazaimeh – Hoffmann (Cueto, 71.), Grimaldi, Rühle (Warschewski, 87.)
Rostock: Blaswich – Rankovic, Hüsing, Riedel, Holthaus – Hilßner, Bischoff (Rieble, 83.), Henning (Bouziane, 74.), Scherff (Alibaz, 58.) – Benyamina, Breier

Tore: 1:0 Kobylanski (10.), 2:0 Scherder (54.)

Gelbe Karten: Braun / Scherff

Zuschauer: 8.310

Schiedsrichter: Timo Gerach


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2 Antworten

  1. Pitta sagt:

    Richtig! Es würde “nur” das halbe Banner gezockt. Ich frage mich aber, warum wir uns “auflösen” sollten. Was ein Quatsch! Jetzt erst recht!!!

  2. Franky sagt:

    Löst euch auf, wer nicht aufpassen kann ist selber schuld! Was denkt ihr denn wenn Rostock im gb steht und kaum Ordner am Start sind? Abschaum..

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