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Derbysieger! Preußen schlägt Osnabrück mit 1:0

2017/2018 - Spielbericht - VFL Osnabrück - SC Preußen Münster - 0:1
VfL Osnabrück – SC Preußen Münster – 30. Spieltag – 0:1 (0:1)

Pure Freude in Münster. Der SC Preußen Münster holte sich am Sonntag vor 11.090 Zuschauern auch das zweite Derby in dieser Saison. Derbysieger 2.0! Ein Treffer von Adriano Grimaldi reichte hierbei den Adlerträgern für diesen wichtigen Prestigesieg. Insgesamt sahen die Fans eine spritzige Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten.

Alles easy

Schon vor dem Spiel wusste man, dass es ruhig werden würde. Es war eines der entspanntesten Derbys, die ein Preußen-Fan in Osnabrück wohl erlebt haben dürfte. Wenig Polizei, keine Wasserwerfer und selbst das Bier aus der Glasflasche war direkt am Eingang des Gästeblocks erlaubt. Alles easy! Auch im Gästeblock war es ziemlich luftig, denn nicht alle der 1.200 Kartenbesitzer, waren zum Derby angetreten. Ein stetiger und sehr kalter Wind sorgte für eine sehr ungemütliche Atmosphäre. Dick verpackt hatte keiner wirklich Lust seine Hände auszupacken und zu klatschen.

Munterer Schlagabtausch

Von Beginn an merkte man beiden Teams an, dass jeder das Spiel unbedingt für sich entscheiden wollte. Der Einsatz zu diesem Derby passte somit. Eine wirkliche Abtastphase brauchte es nicht und beide Kontrahenten starten direkt ihre Torangriffe. Die Preußen hatten zu Beginn zwei Möglichkeiten durch Schüsse von Adriano Grimaldi. Im Gegenzug köpfte Ahmet Arslan Max Schulze Niehues in die Arme. Beide Teams versuchten das Spiel zu kontrollieren, dies gelang aber immer wieder nur kurzweilig. Optisch hatte der VfL Osnabrück mehr Spielanteile und sammelte fleißig Ecken, die allesamt aber nichts einbrachten.

Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein sehr offenes Spiel mit wenigen Torraumszenen. Vielen Bällen fehlte die nötige Präzision, um gefährlich auf den Kasten zu kommen und landeten daher oft in den Fangnetzen hinter den Toren. Martin Kobylanski konnte hiervon ein Lied singen und jagte den Ball in kurzer Folge zwei Mal deutlich über das Tor.

In der 27. Minuten ging es dann aber flott in Richtung VFL-Tor, als ein Befreiungsschlag von Simon Scherder, per direkter Kopfballweiterleitung über Kobylanski bei Adriano Grimaldi an der Mittellinie landete und dieser den gestarteten Tobias Rühle in Szene setzte. Rühle bremste vor dem Sechzehner ab und chippte den Ball über die Defensive mustergültig in den Lauf von Kobylanski, der Grimaldi mit einem flachen Pass in der Mitte bediente und der zur Führung einschob.

Preußen verpassen zweiten Treffer

Die Osnabrücker waren nun genervt und versuchten schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. Es folgte eine etwas längere Druckphase der Hausherren, die den SCP nicht aus der eigenen Hälfte kommen ließ. Defensiv standen die Adlerträger mit Scherder, Kittner und Schweers aber sehr sicher. Vor allem Simon Scherder köpfte hinten, über die gesamte Partie hinweg, alles raus was er an Bällen erwischen konnte.

Kurz vor der Pause hätte Grimaldi noch zum 2:0 erhöhen können. Nachdem er sich stark gegen Sama behaupten konnte, traf er allein vor VFL-Schlussmann Paterok stehend, den Ball nicht richtig, sodass der Keeper keine Mühe hatte, die Murmel aufzunehmen. Auf der Gegenseite hätte Wachs für Jubel auf den Rängen sorgen können, als er eine Flanke am langen Pfosten aus kurzer Distanz volley klar übers Tor knallte. Halbzeit!

Rizzi an die Latte

Lange dauerte es in der zweiten Hälfte nicht, um auf Betriebstemperatur zu kommen, denn nach nur 40 Sekunden hatte der SC Preußen die nächste Möglichkeit. Und was für eine! Fabian Menig flankte von rechts butterweich auf Michelle Rizzi, der völlige von der VFL-Defensive übersehen worden war und den Ball aus kurzer Entfernung nur an die Latte köpfte. Es wäre wohl der vorzeitige K.O. für die Osnabrücker gewesen. War es nicht, sodass die Spannung weiter erhalten bliebt.

Die Preußen zogen sich in Folge weit zurück und überließen den Osnabrückern größtenteils das Feld. Man war nun auf Defensivarbeit mit Nadelstichen durch Konter aus. Der VFL kam auch zu einigen Abschlüssen, die aber oft deutlich am Kasten von Max Schulze Niehues vorbeiflogen. Defensiv lief es bei den Preußen gut, offensiv stockte aber der Motor. Zu oft wurde der Ball zu schnell wieder verloren oder die Zuspiele in die Tiefe waren zu ungenau. Der SCP machte sich das Leben schwerer als nötig. Man hätte die Bälle besser sichern sollen und so für etwas mehr Ruhe im Spiel sorgen können.

Kein Lucky Punch

In der Schlussphase forderten die Preußen Elfmeter, als Tobias Rühle auf Paterok zulief und von Sama ruppig gestoppt wurde. Schiedsrichter Pascal Müller, der insgesamt einen guten Job machte, gab den Strafstoß aber nicht. Michele Rizzi hätte am Ende den Deckel drauf machen können, verpasste aber erneut aus kurzer Distanz und legte den Ball nur am Pfosten vorbei. Ende? Denkste, denn Osnabrück hätte noch einen Lucky Punch setzten können, als Christian Groß in der Nachspielzeit den Ball nur ans Außennetz setzte. Durchatmen…. Danach ertönte endlich der Abpfiff und der Jubel auf dem Rasen und bei den Preußen Fans kannte keine Grenzen.

Nach dem Spiel lieferte Adriano Grimaldi noch die Derbysieger-Humba gefolgt von einem Blocksturm der Mannschaft. Sie hatten sich diesen Sieg redlich verdient und waren in dieser Saison in beiden Derbys als Sieger vom Platz gegangen. Anschließend wurde noch kräftig gefeiert.

Derbysieger 2.0 💚

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4 Jahre Berichterstattung vom PreußenForum

Für uns war der gestrige Tag ebenfalls besonders. Seit dem 18. März 2014 berichten wir hier auf unserer Webseite über den SCP. Seither haben wir 660 Artikel veröffentlicht und über 1.000 Bilder veröffentlicht.

Die Preußen belegen mit 36 Punkten nun Platz 11 in der Tabelle und konnten den Abstand auf den Chemnitzer FC halten. Es sieht momentan gut aus, doch hinter den Preußen warten noch einige Teams mit Nachholspielen. Am kommenden Samstag gastiert die Spielvereinigung Unterhaching im Preußenstadion. Es gilt nach wie vor….

Alle zusammen für Preußen Münster!

Daten zum Spiel

SCP: Schulze Niehues – Schweers, Scherder, Kittner – Menig, Braun, Kobylanski (Cueto, 77.), Rizzi, Al-Hazaimeh (Stoll, 73.) – Rühle, Grimaldi (Warschewski, 82.)
VfL: Paterok – Renneke, Susac (Engel, 46.), Sama, Wachs (Tigges, 82.) – Groß, Krasniqi (Alvarez, 58.), Danneberg – Reimerink, Arslan, Heider

Tore: 1:0 Grimaldi (27.)

Gelbe Karten: Susac, Groß, Wachs / Braun, Rizzi, Schulze Niehues

Zuschauer: 11.090

Schiedsrichter: Pascal Müller


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