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Keine Punkte aus dem Wildpark

2017/2018 - Spielbericht - Karlsruher SC - SC Preußen Münster - 3:0
Karlsruher SC – SC Preußen Münster – 32. Spieltag – Spielbericht – 3:0 (1:0)

Am Osterwochenende konnte der SC Preußen Münster keine Punkte aus dem Wildparkstadion beim Karlsruher SC erbeuten. Mit 3:0 musste sich die Mannschaft von Marco Antwerpen geschlagen geben. Zwei Standards und eine Einladung der Preußen-Defensive zum 1:0 machten die Niederlage perfekt. Offensiv fehlte es dem SCP über 90 Minuten an Durchschlagskraft.

Warschewski in Startelf – Kittner bleibt Preuße

Durch die Gelbsperre von Adriano Grimaldi und die krankheitsbedingte Abmeldung von Tobias Rühle, musste Antwerpen seine Mannschaft vor allem in der Offensive umbauen. Tobias Warschewski durfte in dieser Saison zum ersten Mal von Beginn an ran und sollte mit Lucas Cueto in der Offensive auf Torejagd gehen. Michele Rizzi kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Startelf. Fabian Menig durfte in seiner dritten Spielzeit in der 3. Liga bereits sein 100. Pflichtspiel feiern. Für Ole Kittner bedeutete der Einsatz eine automatische Vertragsverlängerung. Der Innenverteidiger bleibt dem SCP somit auch in der kommenden Spielzeit erhalten.

Al-Hazaimeh lädt ein – KSC nimmt an

In der Anfangsphase kam keine der beiden Mannschaften wirklich gut in die Partie. Torraumszenen gab es nicht, sodass das Spielgeschehen hauptsächlich im Mittelfeld stattfand. Auch die Versuche aus der Distanz landeten nicht ansatzweise in Tornähe. Beide Teams standen in der Defensive gut, machten die Räume eng und ließen nichts zu. Martin Kobylanskis Schuss aus der zweiten Reihe in der 16. Spielminute war der einzig nennenswerte Höhepunkt der ersten halben Stunde. Benjamin Uphoff, im Kasten des KSC, parierte den Flatterball allerdings perfekt.

In der 32. Minute war es dann ein individueller Fehler, der zum 0:1 Rückstand führte. Al-Hazaimeh erobert im letzten Moment einen Pass von Bader am 5-Meter-Raum, klärt dann aber unglücklich nach außen in die Füße von Muslija, der direkt abzieht und Al-Hazaimeh am Schienbein trifft, der Ball von dort unhaltbar im Tor der Preußen einschlägt. Eigentor! In der 39. Minute hätte Al-Hazaimeh für Wiedergutmachung sorgen können, brachte aber eine Flanke von Kobylanski ohne Druck aufs Tor.

Kurz vor der Pause versuchte es dann noch KSC-Stürmer Anton Fink aus der Distanz, scheiterte aber an Max Schulze Niehues. Halbzeit.

Zwei Standards bringen die Entscheidung

Optisch war die Leistung der Preußen nicht schlecht. Es mangelte aber trotz höherem Ballbesitz an hochkarätigen Chancen, die zum Anschlusstreffer hätten führen können. Im zweiten Durchgang kamen Sandrino Braun per Kopf (54.) und Kobylanski aus der Distanz (57.) zu guten Abschlüssen. In dieser leichten Drangphase der Preußen kam dann die Grätsche des KSC. In der 61. Minute war es Fabian Schleusener, der mit dem Kopf zum 2:0 einnickte und die Preußen-Defensive schlecht aussehen ließ. Keine Chance für unseren SCP-Keeper.

Auch das dritte Gegentor sollte nach einer Ecke fallen, als die scharfe Hereingabe quer durch den Sechzehner segelte und von Heinrich über Schweers zu Föhrenbach abprallte und der diese Vorlage nur noch an Schulze Niehues zum 3:0 vorbeilegen musste (79.).

Zum Schluss passierte nicht mehr viel. Der KSC war an diesem Spieltag effektiver und gewann am Ende auch verdient mit 3:0. Im Wildpark darf man damit weiterhin vom Aufstieg träumen. Durch den Sieg konnte man den Abstand auf Wiesbaden auf einen Punkt verkürzen.

Das sagen die Trainer

Marco Antwerpen: “Wenn wir das Ergebnis nüchtern betrachten, hat Karlsruhe drei Tore und wir keins geschossen. Das ist bezeichnend, denn uns fehlte die Durchschlagskraft. Insgesamt haben wir aber eine gute Auswärtspartie gemacht und waren lange auf Augenhöhe. Karlsruhe ist aber extrem effektiv und hat die Situationen eiskalt ausgenutzt. Unterm Strich bin ich aber zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, das Ergebnis müssen wir jetzt so hinnehmen.”

Alois Schwartz: “Das ist das schöne am Fußball, dass man diskutieren kann. Ich denke, wir haben wenig zugelassen, auch wenn der Gegner mal mehr Ballbesitz hatte. Wir haben insgesamt ein sehr gutes Heimspiel gezeigt und auch angesichts der Leistung der Mannschaft ist es ein hochverdienter Sieg.”

Weiter gehts gegen Wiesbaden

Am kommenden Samstag geht es gegen den nächsten harten Brocken in der Liga. Mit dem SV Wehen Wiesbaden kommt ein Gegner, der mitten im Aufstiegskampf steckt, zuletzt allerdings vor heimischen Publikum den Würzburger Kickers mit 0:2 unterlag. Durch die Niederlage des Chemnitzer FC gegen Sonnenhof Großaspach ist die Situation wie vor dem Spiel. Weiterhin hält der SC Preußen einen Abstand von 13 Zählern zu einem Abstiegsplatz.

Frohe Ostern und alle zusammen für Preußen Münster!


Daten zum Spiel

Preußen: Schulze Niehues – Schweers, Kittner, Scherder – Menig, Braun, Kobylanski, Rizzi, Al-Hazaimeh (Heinrich, 76.) – Warschewski (Hoffmann, 61.), Cueto (Stoll, 61.)
Karlsruhe: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Thiede, Bülow, Wanitzek (Lorenz, 85.), Muslija – Fink, Schleusener (Pourie, 82.)

Tore: 1:0 Al-Hazaimeh (Eigentor, 32.), 2:0 Schleusener (61.), 3:0 Föhrenbach (79.)

Gelbe Karten: Menig, Kittner

Zuschauer: 13.057

Schiedsrichter: Johann Pfeifer


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