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Wiesbaden vor der Brust

Bischoff überwindet Kolke per Elfmeter
Bischoff überwindet Kolke per Elfmeter
SC Preußen Münster – SV Wehen Wiesbaden – 33. Spieltag

Nach der Niederlage beim Karlsruher SC liegt der Fokus nun bei der nächsten Bewährungsprobe. Der SC Preußen Münster muss am Samstag gegen den starken SV Wehen Wiesbaden antreten, der bei diesem Duell als absoluter Topfavorit gilt. Mit dem SC Paderborn stellt der SV Wehen mit Abstand die beste Offensive der Liga. 69 Mal hat es bereits im Kasten der Gegner geklingelt. Da war doch noch was? Genau! Die Preußen können genau davon ein Lied singen, ging man im Hinspiel mit einer 2:6 Klatsche vom Feld.

Mitten im Vierkampf – Traum vom Aufstieg

In Wiesbaden träumt man von der 2. Bundesliga. Zurecht, befindet man sich momentan in einer sehr guten Ausgangslage auf Platz drei mit 62 Punkten. Nachdem sich der SC Fortuna Köln, durch zuletzt schwache Leistungen, wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben dürfte, geht es im Vierkampf gegen den Karlsruher SC, dem 1. FC Magdeburg und dem SC Paderborn weiter um die begehrten Aufstiegsplätze.

Der SV Wehen Wiesbaden ist eine der konstantesten Mannschaften der Liga. Egal ob in der Hin- oder Rückrunde, bei Heim- oder Auswärtsspielen, man holt kontinuierlich seine Punkte und steht in allen Tabellen auf den vorderen vier Plätzen.

Dämpfer gegen Würzburg und im Hessen-Pokal
2017/2018 - 33. Spieltag - Preußen Münster - SV Wehen Wiesbaden

2017/2018 – 33. Spieltag – Preußen Münster – SV Wehen Wiesbaden

Zuletzt gab es allerdings zwei Dämpfer für den SVWW. Im Hessen-Pokal scheiterte man durch ein 2:0 am Regionalligisten TSV Steinbach. Ein Doppelpack von Steinbach beendete den Einzug ins Hessen-Pokal-Finale schon in der ersten Halbzeit. In der Liga verlor man zuletzt sein Heimspiel gegen die Rothosen aus Würzburg mit 2:0. Vor beiden Niederlagen fegten die Wiesbadener alles weg und siegten sechs Spiele in Folge. Bemerkenswert hier ist, dass in allen gewonnenen Partien mindestens 3 Tore erzielt wurden, was für die Qualität der Offensive spricht.

Diese ist mit Manuel Schäffler im Sturm und Stephan Andrist im linken Mittelfeld bestens besetzt. Zusammen erzielte das Duo in dieser Spielzeit schon 34 Buden und hat somit fast genau die Hälfte aller Wiesbadener Treffer beigesteuert. Doch auch der Rest der Mannschaft geht geballt in die Offensive. Mit den Außenverteidigern Alf Mintzel und Moritz Kuhn verfügt der SVWW über zwei gefährliche Flankengeber, die bereits 17 Torvorlagen auf ihrem Konto verbuchen konnten.

Auch die drei Säulen im Mittelfeld, um Stephan Andrist, Robert Andrich und Agyemang Diawusie sind ein wichtiger Baustein in der Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm. Neben den 22 Toren gaben alle drei zusammen 23 Torvorlagen.

Hinspiel vergessen machen

Im Hinspiel hagelte es für die Adlerträger eine 6:2 Niederlage. Schlimm genug, dass man dort untergegangen ist. Es war aber eine Niederlage für die negative Seite der Vereinsgeschichte in Liga drei. Noch nie hatte der SC Preußen Münster in der 3. Liga sechs Gegentore in einem Spiel hinnehmen müssen, was somit auch die höchste Niederlage der dritten Liga für den SCP bedeutete. Zudem musste der SC Preußen die schnellsten  Gegentreffer hintereinander hinnehmen, denn zwischen der 4. und 27. Spielminute kassierten die Adlerträger drei Gegentore.

Und wieder die „Harte Nuss”

Keine Ahnung warum wir immer eine harte Nuss sind. Nach KSC-Trainer Alois Schwartz, bezeichnet auch Rüdiger Rehm die Partie gegen die Preußen als „harte Nuss“. Nach den jüngsten Pleiten erwartet Rehm eine Steigerung von seinem Team: „Wir müssen eine Schippe drauflegen und wieder unsere vollen 100 Prozent abrufen. Wenn wir das nicht schaffen, ist es eben gegen jeden Gegner schwer.” Fehlen werden dem Übungsleiter weiterhin die Defensivspieler Sebastian Mrowca (muskuläre Probleme) und Steven Ruprecht (Wadenverletzung).

Grimaldi fällt erneut aus

Beim Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC machte sich die fehlende Durchschlagskraft der Preußen-Offensive deutlich bemerkbar. Auch gegen Wiesbaden wird Stürmer Adriano Grimaldi nicht zur Verfügung stehen. Der Kapitän muss durch einen Virusinfekt passen. Auch Tobias Warschewski liegt mit einem Magen-Darm-Infekt flach. Definitiv dabei sein wird Tobias Rühle, der seine Magen-Darm-Grippe auskuriert hat. Weiterhin fehlen werden Sebastian Mai und Danilo Wiebe. Bei Michele Rizzi wird es sich wohl bis kurz vor dem Spiel entscheiden, ob er auflaufen kann oder nicht. Dem Mann im Mittelfeld plagen Adduktorenprobleme.

Kader für neue Saison nimmt weiter Formen an

Durch den fast gesicherten Klassenerhalt haben die Planungen für die neue Saison in Sachen Kader deutlich an Fahrt aufgenommen. Nachdem Klaus Gjasula vom Halleschen FC dem Verein eine Absage erteilt hatte, meldete der SC Preußen kurz danach Vollzug. Mit Dominik Lanius und Niklas Heidemann wurden die ersten Neuzugänge präsentiert.

Am gestrigen Donnerstag folgte dann die nächste Meldung. Mit Rufat Dadashov vom BFC Dynamo konnte der SC Preußen den Topstürmer der Regionalliga Nordost an Land ziehen. Der aus Aserbaidschan stammende Stürmer konnte in dieser Saison 23 Tore in 24 Spielen erzielen und erhält einen Vertrag bis 2020. Diese Verpflichtung soll laut Malte Metzelder „Keine Entscheidung gegen Adriano Grimaldi” sein. Ganz im Gegenteil. Man möchte gerne mit dem Kapitän verlängern. Allerdings ist die finanzielle Lage beim SCP klar. Der Etat gibt nicht viel her, um bei einem Vertragspoker mit anderen Vereinen mithalten zu können.

Ebenfalls im Kader zur neuen Saison wird U23-Spieler Jannik Borgmann stehen, der nun ebenfalls einen Profivertrag bis 2020 erhalten hat. Jannik Borgmann war in den letzten Wochen regelmäßig im Aufgebot des Drittligakaders zu finden, durfte allerdings noch kein Debüt feiern. In der Westfalenliga stand er in der laufenden Saison 20 Mal auf dem Platz und erzielte dabei drei Tore.

Revanche bitte

Auf dem Papier würde wohl keiner auf einen Sieg des SC Preußen tippen. Allerdings hat die Mannschaft von Marco Antwerpen zu Hause auch gegen die Topfavoriten immer gut ausgesehen. Warum dann nicht auch gegen den SV Wehen Wiesbaden? Die kochen eben auch nur mit Wasser. Mit Herz und Einsatz dürfte auch gegen den SVWW alles drin sein. Es wäre erneut ein Achtungserfolg und ein riesen Schritt Richtung gesichertem Klassenerhalt. Zudem wäre es die Revanche für das Hinspiel.

Preußen-Fans, ab ins Stadion. Eine attraktive Partie zeichnet sich am morgigen Samstag im Preußenstadion ab. Bei bestem Wetter mit bis zu 22° C spricht nichts dagegen, sich an der Hammer Straße blicken zu lassen und den SC Preußen Münster zu unterstützten. Immer weiter…

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!

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