//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

„Ich bin noch immer voll motiviert”

2017/2018 - Spielbericht - SC Preußen Münster - Chemnitzer FC - 1:0
Lion Schweers
Chemnitzer FC – SC Preußen Münster – 36. Spieltag

Sonntag geht es für den SC Preußen Münster zum Absteiger vom Chemnitzer FC. Es ist nun die Zeit des Auslaufens, denn in der Saison geht es um nichts mehr. Der CFC steht nach dem Insolvenzantrag bereits als Absteiger fest, der SC Preußen wird auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga zu sehen sein. Spannung kommt nicht mehr auf, was man auch schon gegen den Halleschen FC spüren konnte. Die Luft ist raus und andere Themen rücken in den Fokus. Marco Antwerpen hingegen, scheint weiterhin „voll motiviert”, was er heute beim Pressegespräch verkündete. Kein Wunder, müssen die drei letzten Spiele noch ordentlich über die Bühne gebracht werden, sodass der Trainer mit bestem Beispiel vorangehen muss.

Grimaldi geht – Sechs folgen

In Sachen Personalien stehen drei Spieltage vor Schluss schon sieben Abgänge fest. Auch unser Kapitän Adriano Grimaldi wird die Adlerträger zum Saisonende verlassen. Wohin es geht, steht noch nicht fest. Der klamme SCP und Grimaldi, konnten sich nicht einigen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Grimaldi sich im besten Fußballeralter noch einmal einer neuen Herausforderung stellen wird. Verständlich bleibt auch, dass Grimaldi, obwohl er sich in Münster und im Verein wohlfühlt, nicht auf Gehalt verzichten kann. Ein Spieler in der dritten Liga verdient bei weitem nicht genug, um nach der Karriere die Füße hochlegen zu können. Zudem ist er seiner Familie verpflichtet. Trotz der Durststrecken, die unser Kapitän auch hatte, ist es sehr bedauerlich, dass der Verein eine Führungsperson wie Grimaldi nicht halten kann.

Mit Adriano Grimaldi werden auch Stéphane Tritz, Jeron Al-Hazaimeh, Sebastian Mai und Luis Klante den SC Preußen zum Saisonende verlassen. Die Leihspieler Nico Rinderknecht und Nils Körber kehren zu ihren Vereinen zurück.

Zukunft von Stoll und Warschewski noch offen

Über Lennart Stoll las man unter der Woche, dass er seine Profi-Karriere wohl gegen ein Medizinstudium eintauschen möchte. Obwohl Stoll noch einen Vertrag bis 2019 besitzt, scheint der Fokus sich verändert zu haben. Die Perspektive mit einem Medizinstudium in Ulm scheint wohl deutlich attraktiver. Zudem hatte sich Stoll von der aktuellen Saison mehr erhofft und ist bezüglich seiner Einsatzzeiten unzufrieden. Stand jetzt scheint es klar zu sein, dass der SC Preußen dem 21-Jährigen keine Steine in den Weg legen möchte.

Auch bei Tobias Warschewski zeichnet sich ab, dass man den Nachwuchskicker kommende Saison nicht im Preußen-Trikot wird auflaufen sehen. Eine Leihe scheint hier sehr wahrscheinlich, damit Warschewski einen Tapetenwechsel erhält. Immer wieder monierten Antwerpen und Malte Metzelder, dass die Einstellung des 20-Jährigen nicht stimmen würde. Mitte April kamen auch Gerüchte aus Baden-Württemberg vom VfB Stuttgart auf, wonach der Verein an einer Verpflichtung wohl Interesse haben solle. Die scheint sich aber nun immer mehr als Ente herauszustellen.

Mai für Kobylanski

Da Martin Kobylanski im Spiel gegen den Halleschen FC seine fünfte gelbe Karte kassiert hatte, wird dieser nicht im Aufgebot gegen Chemnitz stehen können. Marco Antwerpen verkündete schon, dass hier Sebastian Mai nach langer Verletzungspause wieder zum Zuge kommen darf und in die Startelf rutschen wird. Michele Rizzi und Danilo Wiebe werden neben Kobylanski ebenfalls nich zur Verfügung stehen. Für beide ist diese Saison bereits jetzt schon vorbei.

Beim Chemnitzer FC gibt es genügend Ausfälle. M. Hoffmann (Schulterverletzung), Scheffel (muskuläre Probleme), Dartsch (Innenbandriss), Dem (Reha), Trinks (Syndesmoseriss), Slavov (Außenbandriss im Sprunggelenk) stehen Trainer David Bergner allesamt nicht zur Verfügung. Vor allem der Ausfall von Torjäger Myroslav Slavov ist für die Chemnitzer schwer zu kompensieren. Mit elf Toren ist er der zweitbeste Torschütze hinter Daniel Frahn, der 13 Treffer verbuchen konnte. Die Chemnitzer spielen unter Bergner bevorzugt im 4-4-2-System. Zuletzt trat man allerdings in den letzten drei Partien im 4-4-3 oder 5-4-1 auf.

Wiedersehen mit Grote und Kluft

Für die Preußen gibt es ein Wiedersehen mit zwei Ehemaligen, denn Dennis Grote und Björn Kluft schnüren die bei den Himmelblauen die Schuhe. Für Dennis Grote war das Kapitel CFC mit Aufs und Abs verbunden. Seine erfolgreichste Zeit hatte er noch immer beim SCP. Für ihn wird der Weg wieder Richtung Münsterland gehen. Eine Verbindung mit den Preußen besteht allerdings wohl nicht, sodass die Konkurrenten aus Lotte oder Osnabrück in die engere Auswahl gehen dürften.

Amobi Okugo verabschiedet sich

Am Ende hat es nicht gepasst. Für die Sechser-Position war der US-Amerikaner Amobi Okugo als Trainingsgast an der Hammer Straße dabei – auf Empfehlung von Sercan Güvenisik. Doch auf dieser Position möchte man dann doch etwas mehr Erfahrung und einen richtig guten Spieler holen. Woher der kommen soll bei dem schmalen Etat bleibt aber fraglich. Dennoch haben die Offiziellen entschieden, dass Okugo dann eben doch nicht der Richtige für diesen Job ist. Man darf gespannt sein, wen der SC Preußen für diese Position bekommen kann.

Die CDU Münster muss besoffen sein

Anders kann man sich den Mist, den die CDU-Fraktion aus Münster da veröffentlicht nun auch nicht mehr erklären. Unter der Woche sei man irritiert, dass durch den SC Preußen „den Eindruck erweckt worden sei, ein Stadionneubau in Bösensell sei in trockenen Tüchern.” Liebe CDU, wo wurde dies veröffentlicht oder anders formuliert, woher habt ihr diese Aussage. Es darf echt an dem Verständnis gezweifelt werden, ob man den öffentlichen Aussagen folgen möchte oder überhaupt lesen kann.

Der SC Preußen macht sich nun eigenständig auf die Suche nach einem Standort und schaut nun dort nach, wo eine Bereitschaft für dieses Projekt gezeigt wird. Die Stadt Münster hat sich dem SCP versperrt, indem man nicht in Münster nach einem Grundstück suchen würde. Arbeit ist eben mit Aufwand verbunden und nun fangt bitte nicht an zu weinen, wenn der SC Preußen außerhalb der Stadt Münster etwas schaffen könnte ohne das ihr dort ein Mitspracherecht habt.


Wer nicht will, der darf zusehen und eben nicht mitgestalten. Dies ist nun eben der Fall, da auch ihr, liebe CDU in Münster, euch gegen den Verein gestellt habt. Was in ganz Deutschland schon Normalität zu sein scheint, ist in Münster wohl zu viel verlangt. Wie es ein User auf Twitter treffen gesagt hat – “Löscht euch!”

Mir scheint es, dass bei euch nicht nur ein Verständnisproblem vorliegt, sondern auch ein Kommunikationsproblem. Wenn ihr nicht ausgelastet seid, dann tut uns einen Gefallen. Haltet euch zurück, bleibt weg von der Hammer Straße und lasst den Verein machen. Ansonsten liefert uns ein wenig von dem Stoff, den ihr so konsumiert, denn kein Mensch kann noch nachvollziehen, was bei euch und in euch vorgeht.

Nur noch 270 Minuten

Drei Spiele stehen noch an. Der Trainer ist motiviert und hoffentlich auch die Spieler. Es bleibt am Wochenende eine Wundertüte, da niemand weiß, wie ein Absteiger am drittletzten Spieltag auftreten und wie unsere Mannschaft das Spiel angehen wird. Hoffentlich dennoch mit einem Auswärtssieg, denn davon hatten wir in dieser Saison wahrlich zu wenige. Die letzten 270 Minuten werden hoffentlich genutzt, um jungen Spielern wie Cyrill Akono weitere Einsatzzeiten zu geben. Am Ende bleibt aber immer noch das wichtigste….

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!

Der Spieltag


LINKS ZUM SPIEL

UNTERSTÜTZE UNS

Werbung

Support PreußenForum

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.