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Preußen Münster – Die Flops 2017/2018

Preußen Münster - Die Flops 2017/2018
Preußen Münster - Die Flops 2017/2018
Preußen Münster – Die Flops 2017/2018

In unserem letzten Artikel haben wir uns mit den Tops der Saison 2017/2018 des SC Preußen Münster beschäftigt. Doch es gab auch schlechte Seiten in der abgelaufenen Saison, auf die wir im Folgenden eingehen werden. Auf zu Preußen Münster – Die Flops 2017/2018.


Teil 2: Preußen Münster – Die Flops 2017/2018

Das Spiel in Wiesbaden

Es war die bislang höchste Niederlage des SC Preußen Münster in der Geschichte der dritten Liga. Noch nie kassierte man zuvor sechs Gegentore. Die Rede ist natürlich vom Spiel beim SV Wehen Wiesbaden, welches die Preußen mit 2:6 verloren. Direkt zu Beginn lud der SCP durch einen Fehler ein und lag bereits nach vier Minuten hinten. Schäffler markierte nicht nur das erste Tor, er machte in der 16. Minute direkt seinen Doppelpack perfekt. Beim 3:0 ließ Nils Körber der Ball schlecht nach vorne prallen, sodass es bereits nach 27 Minuten 0:3 aus Sicht der Preußen stand.

Durch Kobylanski konnte man in der 38. Minute verkürzen, fing sich aber nur zwei Zeigerumdrehungen später das 4:1 ein. Es war bitter und ging in der zweiten Halbzeit munter weiter. In der 70. Spielminute legte Wiesbaden mit dem 5:1 durch Dams nach. Auch wenn Kobylanski erneut auf 5:2 verkürzte, waren es ebenfalls wie nach dem ersten Tor des SCP, dass es nur zwei Minuten dauern sollte, bis es erneut in Kasten von Körber klingelte.

Der Zuschauerschnitt

Zum ersten Mal in der dritten Liga, ist der Zuschauerschnitt der Preußen unter die Marke von 7.000 Zuschauern pro Heimspiel gefallen. Zuvor reichte es zumindest für über 130.000 Besucher pro Saison. Der Zuspruch fällt aufgrund der schlechten Leistungen der letzten Jahre. Nur 6.654 Zuschauer kamen zu den Heimspielen des SC Preußen an die Hammer Straße. Insgesamt sahen 126.430 Zuschauer die Spiele der Adlerträger.

Wenn es dem SCP nicht gelingt, oben anzugreifen, dann dürfte sich dies weiter in den Zuschauerzahlen bemerkbar machen. Allerdings kommen mit Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Kaiserslautern, sowie 1860 München, drei Spitzenteams mit großem Fanvolumen in der Liga dazu. Dies könnte sich positiv auf den Schnitt der kommenden Saison auswirken. Auch der KFC Uerdingen dürfte eine gute Anzahl mitbringen. Da hier aber noch Fragen wegen der Lizenz offen sind, könnte es sein, dass Uerdingen kommende Saison nicht dabei sein wird. In diesem Fall würde wohl Waldhof Mannheim aufsteigen.

Tobias Warschewski
Preußentalent Warschewski lässt sich nach seinem ersten Drittligator von Sinan Tekerci beglückwünschen

Preußentalent Warschewski lässt sich nach seinem ersten Drittligator von Sinan Tekerci beglückwünschen

In der Saison 2016/2017 kam Tobias Warschewski bei den Profis des SCP sehr oft zum Zuge und konnte sich dort etablieren. Der Lohn waren vier Tore und die Nominierung in die U19-Nationalmannschaft durch Frank Kramer. Dort kam Warschewski zu vier Einsätzen und traf zwei Mal. Ein Mittelfußbruch stoppte den Aufstieg des Youngstars abrupt und warf ihn zurück. Trotzdem verlängerte Malte Metzelder mit dem Stürmer bis zum Jahr 2020 – „Ein Signal für die Zukunft” verkündete der SCP auf seiner Webseite. Doch nach der Verletzung läuft Warschewski seiner Form hinterher. Die Unbekümmertheit, die ihn damals so stark hat werden lassen, ist dem Druck gewichen. Auch mental hat Warschewski den Ausfall durch die Verletzung nicht gut verkraftet. Nur 11 Kurzeinsätze konnte er in 2017/2018 für sich verbuchen.

Mit einer unpassenden Einstellung, wird es schwer mit Einsatzzeiten. Spielpraxis soll hier ein Wechsel zu einer zweiten Mannschaft eines Bundesligisten bringen. Im Gespräch sind hier der VfL Wolsburg und der 1. FC Köln, die beide in der Regionalliga antreten. Für Warschewski kann dies nur eine positive Herausforderung werden wieder zurück zu alter Stärke zu gelangen. Wir drücken auf alle Fälle die Daumen.

Die Stimmung
2017/2018 - Spielbericht - SC Preußen Münster - 1. FC Magdeburg - 0:1

Chroeo der FGK

Seit der Ausgliederung ist es im Block ruhig geworden. Die Ultras sind sich treu geblieben und werden eine Gesellschaft nicht unterstützen. Darunter leidet natürlich auch die Stimmung. Die Heimspiele sind oft gespenstisch still und die wenigen Anfeuerungsversuche eben immer wieder schnell ab. Selbst bei der guten Rückrunde im heimischen Rund, konnte die Mannschaft kein Feuer auf den Rängen entfachen. Organisierter Support blieb bis zum Schluss der Spielzeit aus.

Man kann nur hoffen, dass sich Teile der Fanszene für die nächste Saison vielleicht unter einen neuen Gruppierung zusammen raufen und wieder Gas geben. Ein Preußen-Spiel im Stadion an der Hammer Straße jedenfalls, sollte nicht mehr

Die Hinrunde

Eigentlich hatte die Saison positiv begonnen. Nachdem man im ersten Saisonspiel gegen Rot-Weiß Erfurt mit einem Punkt nach Hause fahren durfte, folgten zwei Siege gegen den SV Meppen und den Würzburger Kickers. Wenngleich der Dreier gegen die Kickers wohl mit dem gesamten Hinrundenglück bezahlt worden ist. Dieses fehlte dann in den folgenden Spielen der Hinrunde gänzlich. Nur beim Derbysieg über den VfL Osnabrück, sah man wieder eine bärenstarke Mannschaftsleistung. Der Rest war hingegen zum Vergessen. Nur 18 Punkte konnte die Elf einfahren. Vier Siegen standen neun Niederlagen und sechs Remis gegenüber.

Die Preußen schlossen die Hinrunde auf Platz 16 ab. Nur der FSV Zwickau und die späteren Absteiger aus Erfurt, Chemnitz und Bremen waren zu diesem Zeitpunkt schlechter dran.


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