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Niederlage gegen Uerdingen

2018/2019 - Spielbericht - SC Preußen Münster - KFC Uerdingen - 0:1
SC Preußen Münster – KFC Uerdingen – 6. Spieltag – Spielbericht – 0:1 (0:0)

Nach der 0:3-Derbyniederlage am vergangenen Wochenende gegen den VfL Osnabrück, war gegen den KFC Uerdingen Wiedergutmachung angesagt. 8.077 Zuschauer sahen dabei einen Engagierten SC Preußen Münster, dem am Ende dann aber die Puste ausging. Nach 90 Minuten musste man sich den erfahrenen Uerdingern mit 0:1 geschlagen geben.

Die jüngste Abwehr der Geschichte?

Aufgrund der fehlenden Innenverteidigung um Ole Kittner und Simon Scherder war Marco Antwerpen gezwungen, die Dreierkette in der Defensive aufzulösen. So lief der SCP mit einer rekordverdächtig jungen Viererkette aus Menig (24), Schweers (22), Borgmann (20) und Heidemann (22) auf. Auch in den übrigen Mannschaftsteilen rotierte Antwerpen wieder, sodass Kobylanski, Cueto und Dadashov in die Startelf rückten.
Zudem ersetzte Max Schulze Niehues unseren eigentlichen Stammkeeper Oliver Schnitzler nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Derby.

Auf der Gegenseite stand mit Spielern wie Manuel Konrad, Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz oder Stefan Aigner jede Menge Qualität und Erfahrung auf dem Platz. Aufgrund des russischen Investors Mikhail Ponomarev ist der KFC Uerdingen, nämlich keineswegs ein normaler Aufsteiger.

Der Ball will nicht ins Tor

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Mitja Stegemann, der sein erstes Drittligaspiel pfiff und eine ordentliche Leistung brachte, legten beide Mannschaften sofort offensiv los. Die erste echte Chance aufseiten der Adlerträger verbuchte René Klingenburg bereits nach drei Minuten, doch die Uerdinger Abwehr konnte ihn im Strafraum aufhalten. Daraufhin entwickelte sich ein ansehnliches Fußballspiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die größten Chancen der Preußen ereigneten sich dabei kurz nacheinander in der 18. und 19. Spielminute: Erst setzte Martin Kobylanski einen sehenswerten Freistoß an die Querlatte und dann scheiterte Rufat Dadashov mit einer starken Direktabnahme an KFC-Keeper Vollath. Später war es erneut Dadashov, der den Ball verzog und nur rechts am Tor vorbei schoss.

Auch der KFC verzeichnete Torabschlüsse, die von Max Schulze Niehues, der generell einen richtig starken Tag erwischte, aber immer entschärft werden konnten. In die Pause ging es dann mit einem 0:0, auch wenn eigentlich Tore hätten fallen müssen. Eine Führung des SC Preußen wäre zu dem Zeitpunkt definitiv nicht unverdient gewesen.

Preußen verlieren die Spielkontrolle

Auch die zweite Halbzeit startete zunächst mit zwei aktiv agierenden Teams, allerdings flachte das Spiel nach etwa 60 Minuten spürbar ab und die Preußen verloren die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste vom Niederrhein wurden immer gefährlicher und hatten im zweiten Durchgang auch die besseren Möglichkeiten. Lucas Cueto hatte in der 51. Minute noch die beste Chance für die Adlerträger, sein Schuss aus 11 Metern wurde allerdings von der KFC-Defensive abgeblockt.

Die Preußen kamen mit zunehmendem Spielverlauf immer seltener zu Offensivaktionen und konnten kaum für Entlastung sorgen. So musste es kommen, dass nach 78 Minuten dem KFC nach mehreren Chancen dann doch das 1:0 durch Öztürk gelang. Sein Schuss aus 18 Meters wurde hier von Sandrino Braun unglücklich abgefälscht, sodass unser Keeper keine Chance mehr hatte an den Ball zu gelangen.

Dem SCP gelang auch anschließend nicht, die Krefelder entscheidend unter Druck zu setzen und erarbeitete sich auch keine echten Torchancen mehr. Nur Kobylanski versuchte es noch einmal kurz vor dem Ende nach einem ruhenden Ball, der für KFC-Schlussmann Vollath aber keine Herausforderung war. Somit blieb es bei der bitteren 0:1-Niederlage. Besonders bitter wird sie aber vor allem dadurch, dass nach dem Derby bereits das zweite Spiel in Folge verloren wurde, obwohl ein ordentliches Spiel abgeliefert wurde.

Stimmung unterirdisch

Stimmungstechnisch war es eine der schlechtesten Leistungen auf den Rängen im Preußenstadion. Die Mannschaft hätte am gestrigen Samstag jegliche Unterstützung gebrauchen können. Ein nach vorne Peitschen war gestern über die gesamten 90 Minuten nicht zu hören, sodass die Kicker es selbst auf dem Rasen richten mussten. Nur der Gästeblock war stellenweise lauter, wenngleich auch hier der Support nicht dauerhaft zu hören gewesen war. Es ist schade, dass wir in Münster so gut wie nichts mehr hinbekommen. Der Support fehlt – nicht nur dem Fan – auch der Mannschaft.

Weiter im Pokal

Vor der Länderspielpause, spielen unsere Preußen bereits am Mittwoch wieder im Westfalenpokal gegen den Oberligisten FC Brünninghausen im Preußenstadion. Also unterstützt unsere Jungs auch in diesem vermeintlich einfachen Spiel, denn auch der Westfalenpokal ist wichtig. Wir alle wollen schließlich endlich mal wieder ein DFB-Pokalspiel im Preußenstadion sehen. Deckt euch im Vorverkauf mit einer Karte ein, denn auch im Pokal wird wohl erneut wieder der Tageskassenzuschlag fällig.

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!!

Daten zum Spiel

SCP: Schulze Niehues – Menig, Schweers, Borgmann, Heidemann – Klingenburg, Braun (Rodrigues Pires, 81.), Kobylanski – Rühle, Dadashov (Warschewski, 65.), Cueto (Hoffmann, 70.)
Uerdingen: Vollath – Großkreutz (Holldack, 81.), Schorch, Erb, Dorda – Konrad, Öztürk – Beister (Dörfler, 73.), Daube (Krempicki, 30.), Kefkir – Aigner

Tore: 0:1 Öztürk (78.)

Gelbe Karten: Borgmann, Heidemann / Öztürk, Beister, Konrad

Zuschauer: 8.077

Schiedsrichter: Mitja Stegemann


Medien zum Spiel
  • Bilder Muensteralbum.de

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