Preußen trifft auf KFC Uerdingen

2018/2019 - Spielbericht - SC Preußen Münster - KFC Uerdingen - 0:1
KFC Uerdingen – SC Preußen Münster – 25. Spieltag

Erneut geht es für den SC Preußen Münster an einem Montag weiter. Während die gesamte Konkurrenz vorlegen darf, erfreuen sich die Preußen erneut einer langen Pause, oder vielleicht doch nicht? Denn schon beim letzten Montagsspiel gegen Lotte, war die Leistung nicht berauschend. Eventuell könnte sich die nächste längere Pause in der Saison negativ auf den Rhythmus auswirken. Gegen den Montagsgegner KFC Uerdingen jedenfalls sieht man sich einem breiten Kader mit viel Qualität gegenüber.

Seit fünf Spielen ohne Sieg

Seit dem 19. Spieltag wartet man in Uerdingen auf einen Dreier. In 2019 konnte der KFC lediglich einen Punkt gegen 1860 München holen. Ansonsten hagelte es nur Niederlagen. Mit dem 4:0 bei der Spielvereinigung Unterhaching ging man mit einer dicken Packung in die Winterpause. Es folgten Niederlagen gegen die Würzburger Kickers (0:3) und gegen den SV Meppen (2:3). Nach dem kurzen Höhepunkt daheim gegen die Löwen (1:1), folgte in Großaspach wieder eine Niederlage mit 3 Gegentoren (2:3). Demnach hat der KFC in den letzten 5 Spielen ein Torverhältnis von 5:14 Toren aufzuweisen.

Dies kostete den KFC eine gute Ausgangslage. Lag man am 19. Spieltag mit nur einem Punkt Rückstand hinter Osnabrück und Karlsruhe auf einem guten dritten Platz, hatte zudem noch einen vier Punkte Puffer im Gepäck, musste man in den letzten Spieltagen Wehen Wiesbaden und den Halleschen FC an sich vorbeiziehen lassen. Aktuell liegt der KFC mit 38 Punkten auf Platz fünf.

Trainerwechsel ohne Effekt

Bislang hatte der Trainerwechsel keinen wirklich großen positiven Effekt auf den Verein. In zwei Spielen fuhr man unter dem neuen Trainer Norbert Meier nur den einen Punkt gegen die Löwen ein. Ex-Trainer Stefan Krämer musste nach dem ersten Spiel 2019 nach einer 0:3 Klatsche gegen Würzburg den Stuhl räumen. Diese Entscheidung ist sehr erstaunlich, hatte man Krämer somit die gesamte Winterpause und zudem die Vorbereitung auf die Rückrunde machen lassen.

Krämer selbst konnte nach einem guten Start in die Saison auch eine Siegesserie zum Ende des vergangenen Jahres vorweisen, dem Team aber keine wirkliche Stabilität bringen. Es folgten immer wieder schwächere Phasen, die man in Uerdingen nicht sehen möchte. Vor allem, wenn man mit Abstand den teuersten Kader der Liga stellt und die Ambitionen der Aufstieg in die 2. Bundesliga sind.

Locker nachgelegt

Der erfahrenste und teuerste Kader wurde weiter aufgepumpt. Im Winter leistete man sich zahlreiche Transfers und verstärkte sich in allen Mannschaftsteilen. So holte man Osawe aus der 2. Bundesliga oder Adriano Grimaldi von den Münchener Löwen. Geld spielt keine Rolle, denn der Geldgeber beim Verein will an die große Töpfe, die ab der 2. Bundesliga winken. Insgesamt verpflichtete der KFC in dieser Saison bereits 18 Spieler und gab dagegen nur 13 Spieler ab. Hiervon kann der SC Preußen Münster in den aktuellen Zeiten nur träumen.

Antwerpen hat die Auswahl

Moritz Heinrich fällt verletzt aus, Fabian Menig hatte vergangene Woche im Training einen Schlag auf die Wade bekommen. Ansonsten sind alle Jungs im Trainingsbetrieb. Danilo Wiebe und Tobias Warschewski werden allerdings keine Optionen sein. Bei Menig darf man davon ausgehen, dass Eisen das Spiel bestreiten will und wird.

Marco Antwerpen sprach schon auf der Pressekonferenz, dass man unbedingt die 3 Punkte holen möchte. Vor allem, nachdem viele der Tabellennachbarn Punkte liegen gelassen haben, könnte sich ein Dreier gut sehen lassen. Die Preußen müssen nun aufpassen, dass man den Anschluss nicht verliert und den Puffer nach unten weiter ausbauen kann. Denn von unten kommen nun andere Teams, die am aktuellen Spieltag gut vorlegten und am SCP vorbeizogen – zumindest für ein bis zwei Tage.

Wichtig für einen Sieg ist eine Führung der Preußen. Dies betonte Antwerpen nochmals am Freitag. „In der Liga ist es oft so, dass die Mannschaft gewinnt, die in Führung geht. Das ist nicht immer zu erklären, aber es ist häufig so. Wir wollen gegen Uerdingen ein blitzsauberes Auswärtsspiel hinlegen.” Weiter hat man die Woche genutzt, um an der Spieleröffnung zu pfeilen. In den vergangenen Wochen kam die mangelnde Durchschlagskraft im wichtigen Momenten immer wieder zum Vorschein.

Am Montag verlangt der Preußen Coach „Mentalität und Leidenschaft” denn diese Attribute  „schlagen oft Erfahrung.”

Schulze Niehues und Kittner verlängern

Lange dürfte es her sein, dass Max Schulze Niehues so vorzeitig Gewissheit über seine Zukunft hatte. In den vergangenen Jahren erhielt Schulze Niehues oft sehr kurzfristig einen neuen Vertrag. Er und Ole Kittner unterschrieben unter der Woche jeweils Verträge bis 2021 und werden daher weiter im Preußenstadion auflaufen. Es sind die ersten Signale, die Malte Metzelder für die kommende Saison aussendet.

Gegen Uerdingen wäre ein Sieg so wichtig. Die Preußen haben die Chance auf Platz 6 zu klettern und Punkte gegenüber dem KSC, dem HFC, der SpVgg Unterhaching und eben gegen Uerdingen gutzumachen. Die Ausgangslage wäre dann perfekt um anschließen im Heimspiel gegen Aalen weiter dranzubleiben. Zudem wäre ein Auswärtssieg wichtig für die Moral, denn den letzten Sieg feierte der SCP Ende Oktober in Meppen.

ALLE ZUSAMMEN FÜR PREUSSEN MÜNSTER!

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