Fanszene Chemnitzer FC

Fanszene Chemnitzer FC - Chemnitz Ultras 1996

Die Fanszene des Chemnitzer FC

Die neu errichtete Südtribüne bildet Heimspiel für Heimspiel den Standort der aktiven Chemnitzer Fanszene, rund um die „Ultras Chemnitz 99“. Der Supportblock hat im Normalfall eine Größe von etwa 500 bis 800 Mann. Zu Auswärtsspielen folgen dem CFC meist etwa 300 bis 600 Fans. Bei Spielen in der näheren Umgebung (Dresden und Cottbus) fahren meist 1.500 bis 2.500 Anhänger ihrer himmelblauen Liebe hinterher.

Bei Heimspielen hängt vor der Südtribüne die relativ bekannte, dunkelblaue Zaunfahne mit der weißen Aufschrift „Ultras“. Zwischen den Buchstaben „T“ und „R“ prangt das Gruppenlogo, eingerahmt von dem Gründungsjahr der Gruppe. Die Auswärtsfahne, ist sehr schlicht in hellblau und schwarz gehalten. Dabei ist der Untergrund blau und die Schrift schwarz. Auf der Fahne prangt ebenso, wie auf der Heimfahne das Wort „Ultras“. Allerdings ist die Schriftart eine etwas andere. Sowohl zuhause, wie auch in der Fremde, hängen natürlich auch viele weitere, kleine Zaunfahnen um die der „UC“ herum.

Auch in der Chemnitzer Ultràszene gibt es rechte Gruppen, allerdings handelt es sich allerdings mit den „New Society/NS-Boys“ und „Hoonara“ ‘nur’ um zwei Randgruppen. Bei den beiden erwähnten Gruppen kündigte vor drei Jahren sogar der Verfassungsschutz Untersuchungen an. Trotzdem ist es natürlich traurig zu sehen, bei wie vielen Ostvereinen es politische Probleme in der Fanszene gibt.

Im Jahr 2017 lösten sich die Chemnitzer Gruppen „Contra Cultura” und „Ultra-Bande Karl-Marx-Stadt” nach dem Verlust ihrer Zaunfahnen auf. Frankfurter Fans sollen laut Gerüchten damals dahinter gesteckt haben. ​Die Ultra’ Bande Karl-Marx-Stadt existierte seit dem 23. Januar 2016 und entstand aus einer Fusion der Gruppen Gate Six Chemnitz, Southside Supporters und Tradition stirbt nie. Die Gruppe Contra Cultura, gründete sich im Sommer 2013 und verstand sich bei Gründung nicht explizit als Ultràgruppe, auch wenn Contra Cultura auf Elemente der Ultràkultur setzte.

Entstehungszeit und Namensgebung

Wie es der Name schon vermuten lässt, gründeten sich die „Ultras Chemnitz 99“ ein Jahr vor der Jahrtausendwende. Der Namensursprung ist in diesem Fall schnell erklärt, da er sich einfach aus Mentalität, Stadtnamen und Gründungsjahr zusammensetzt.

Freunde und Rivalen

Aktuell pflegen die „Ultras Chemnitz“ mehrere aktive Freundschaften. Eine besteht zu den Anhängern vom FC Energie Cottbus und zu den Fans vom VFC Plauen. Aber auch zu den Grashopper Zürich bestehen Kontakte, die in erster Linie von den Ultras Chemnitz 99 gepflegt werden.

Der eigentliche Rivale des CFC ist der FC Erzgebirge Aue. Diese Brisanz ist in etwa mit dem Derby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund zu vergleichen, wenn auch kleiner. Der Ortsname Aue ist in Chemnitz tabu. Ein weiterer Derbygegner ist Dynamo Dresden. Die Duelle zwischen den beiden Teams bieten immer einiges an Brisanz, aber auch ansehnliche Choreographien und starken Support. Ansonsten bleiben die Spiele gegen die anderen Ostvereine auch von einer gewissen Rivalität geprägt, verdienen aber nicht den Titel „Derby“.



Steckbrief

Stand: 27.06.2019


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2 Antworten

  1. Marco sagt:

    Bitte mal als Rivalen noch den FC Erzgebirge Aue erwähnen. Das ist der eigentliche Rivale. Da wird nicht mal der Ortsname ausgesprochen. Man könnte es vergleichen mit Schalke vs. BVB. Aber halt kleiner gehalten.

  2. Patrick Heise sagt:

    Bitte ergänzung zur Fanreundschaften Grasshopper Club Zürich

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