Fanszenen der 3. Liga VfR Aalen

Fanszene VfR Aalen - Crew Eleven

Die aktive Fanszene von 2. Liga Absteiger VfR Aalen bevölkert bei Heimspielen den zentralen Block V der Ostkurve. Bei gewöhnlichen Heimspielen erreicht der Supportblock eine Größe von etwa 150-200 Mann, die sich hinter der großen „Crew Eleven“-Zaunfahne versammeln, um ihren VfR sowohl akustisch, wie auch optisch zu unterstützen. In fremden Stadien werden die schwarz-weißen Akteure auf dem Rasen meist von etwa 50-100 Anhängern unterstützt. Bei einigen, wenigen Auswärtsspielen schaffen es die Aalener auch etwa 300-500 Fahrer zu mobilisieren, was aber eher die Ausnahme ist.

Wie bereits eingangs erwähnt, hängt bei Heimspielen vor dem Block V der Ostkurve eine große Zaunfahne mit der Aufschrift „VfR 1921“, eingerahmt von dem Vereinslogo des VfR auf beiden Seiten. Einige Meter hinter und einige Stufen über diesem Banner, hängt dann die Zaunfahne der Aalener Ultragruppe „Crew Eleven“. Auf dieser rahmt der Gruppenname das Gruppenlogo ein. Bei Auswärtsspielen versammeln sich diejenigen Aalener, die ihren VfR lautstark unterstützen wollen, ebenfalls hinter der großen „VfR 1921“-Zaunfahne. Diese hängt auch in der Fremde ganz vorne am Zaun. Direkt vor dem Supportblock hängen viele kleine Zaunfahnen. Darunter auch die Auswärtszaunfahne der „Crew Eleven“.

Im Zusammenhang mit der Aalener Fanszene muss man leider auch auf einen politischen Aspekt eingehen. Denn große Teile der Ultras und auch der normalen Fans gilt als rechts oder zumindest rechts orientiert. So veröffentlichte das Online-Portal „Faszination Fankurve“ am 18.08.2015 einen Artikel, in dem berichtet wird, dass der ehemalige Aalener Vorsänger nebenbei Vorstand der Regionalen NPD Fraktion ist. Dass dieser dann auch noch als Fanvertreter zu einem Treffen von Vereins-, Fan- und Sponsorenvertretern des VfR eingeladen wurde, rückt die rechte Orientierung der Aalener Fanszene mehr in die Öffentlichkeit. Allerdings gab die „Crew Eleven“ vor rund einem Jahr in einem Interview mit „Faszination Fankruve“ bekannt, dass sie dieses Problem mittlerweile im Griff hätten.

Entstehungszeit und Namensgebung

Die Gruppe „Crew Eleven“ gründete sich Ende 2009 und ist somit fast 6 Jahre alt. Der Gruppenname hat seinen Ursprung im Autokennzeichen der Stadt Aalen (AA). Wenn man die Schreibweise des Namens etwas abändert („Crew 11“), so kann man für die beiden Einsen jeweils den ersten Buchstaben des Alphabets (A) einsetzen und erhält so den Namen „Crew AA“ also „Crew Aalen“.

Freunde und Rivalen

Die Jungs und Mädels von der Ostalb pflegen eigentlich nur eine, große Freundschaft, die zu den Fans vom SV Sandhausen besteht. Aufgrund der geografischen Nähe der beiden Städte (Die Entfernung beträgt nur etwa 180km), wird diese Freundschaft natürlich relativ stark ausgelebt. Passend ist bei dieser Freundschaft auch, dass beide Vereine die Vereinsfarben schwarz-weiß besitzen. Als größten Rivalen und Derbygegner Nummer 1 sehen die Aalener ganz klar den 1. FC Heidenheim an. Die Derbys gegen Heidenheim versprechen immer einiges an Brisanz und, zumindest in der vergangenen Saison, auch ansehnliche Choreographien. Außerdem sind die Gastspiele in Heidenheim nahezu die einzigen ihrer Art, bei denen der VfR den Gästeblock voll bekommt. Allerdings ist das bei einer Entfernung von nur 22km auch kein Kunststück. Die Aalener Fanszene gehört klar zu den kleineren und unauffälligeren der dritten Liga, der Name „Crew Eleven“ ist aber trotzdem bei vielen Fußballfans in der Republik bekannt.

Steckbrief

  • Standort: Block V
  • Größe des Supportblocks (Heim): 150-200
  • Auswärtsfahrer: 300-500
  • Führende Gruppe: Crew Eleven
  • Gründung der Gruppe: 2009
  • Freunde: SV Sandhausen
  • Rivalen: 1. FC Heidenheim